Zum Inhalt springen
Termin vereinbaren (öffnet in einem neuen Fenster)

Seitentyp 3 von 5

Große Website: für jedes Thema die passende Seite

Ab etwa zwölf Seiten ist die Frage nicht mehr, was auf die Seiten kommt, sondern wie sie zueinander stehen. Drei Ebenen, zwei Quer-Einstiege und eine Regel – dann findet sich jeder zurecht: dein Besucher, Google und du selbst.

  • ab € 4.400, Preis vorher festgelegt
  • Ab etwa zwölf Seiten
  • Mit Blog und eigener Verwaltung
  • Sortieren geht oft vor Neubauen

Erst die Typfrage

Brauchst du wirklich eine große Website?

Diese Frage stelle ich ausführlicher als bei den anderen Typen – weil das hier der teuerste Fehler ist. Eine zu große Website kostet nicht nur beim Bauen mehr, sondern jede Woche danach.

Nimm etwas anderes, wenn …

  • Niemand ist dafür zuständig – eine große Website ohne Pflege ist schlechter als eine kleine, die stimmt.
  • Du hast unter zehn Seiten Inhalt und willst „vorbauen".

Eine große Website passt, wenn …

  • Deine Themen zerfallen in Unterthemen.
  • Du sprichst mehrere Zielgruppen an, die verschiedene Wörter benutzen.
  • Du hast mehrere Standorte mit echtem eigenem Inhalt.
  • Du willst regelmäßig etwas veröffentlichen und hast jemanden dafür.

Die Ordnung dahinter

Drei Ebenen und zwei Quer-Einstiege

Stell dir ein Geschäft vor: vorne die Abteilungen, in der Abteilung die Regale, im Regal die Ware. Niemand erklärt das, und trotzdem findet sich jeder zurecht. Eine Website ist genauso geordnet – nur unsichtbar.

  1. Ebene 0: die Startseite verteilt

    Sie zeigt fünf bis sieben Themenfelder und die beiden anderen Wege hinein (nach Zielgruppe, nach Standort). Sie erklärt nichts – sie ist der Eingang, nicht die Beratung.

  2. Ebene 1: die Themenseite klammert

    Je Themenfeld eine Seite. Sie erklärt den Oberbegriff in eigenen Worten und verlinkt auf alle Detailseiten darunter. Für Google ist sie die Stelle, an der sie lernt, dass diese acht Seiten zusammengehören.

  3. Ebene 2: die Detailseite beantwortet

    Eine konkrete Kundenfrage, vollständig. Von hier gehen drei bis fünf handverlesene Links weiter – nicht zwanzig automatische. Ein Link, den ein Mensch gesetzt hat, wiegt mehr als zehn aus einer Liste.

  4. Quer dazu: Zielgruppe und Standort

    Zwei Einstiege für Menschen, die anders suchen: „für Vereine", „in Graz". Sie verweisen auf dieselben Detailseiten, dürfen deren Text aber nicht wiederholen. Eigener Inhalt oder gar keine Seite.

Die Seite, die es nur bei diesem Typ gibt

So ist eine Themenseite aufgebaut

Sie ist keine Linkliste und keine zweite Detailseite. Sie erklärt den Oberbegriff so weit, dass jemand weiß, welche der Detailseiten er braucht – und hört genau dort auf.

  1. 1

    Wo bin ich hier?

    Kopf mit Menü, darunter der Weg von der Startseite hierher. Bei drei Ebenen ist das keine Zierde: Ohne ihn weiß niemand, ob er auf einer Übersicht oder auf einer Einzelseite steht.
  2. 2

    Der Oberbegriff, erklärt

    Überschrift plus drei, vier Sätze: Was fällt unter dieses Thema, und woran merkt man, dass man hier richtig ist?

    Das ist der Teil, den die meisten weglassen – und ohne den die Seite für Google eine leere Hülle ist.

  3. 3

    Die Detailseiten darunter

    Je Unterthema ein Kästchen mit Überschrift, zwei Zeilen und Link. Das ist der eigentliche Zweck der Seite: Sie verteilt weiter nach unten und zeigt Google, dass diese Seiten eine Familie sind.
  4. 4

    Wie du dich entscheidest

    Eine kurze Entscheidungshilfe: „Wenn A, dann diese Seite. Wenn B, dann jene." Drei Zeilen genügen. Sie ersparen dem Besucher, alle Unterseiten durchzuklicken – und dir die Anfragen, die auf der falschen Seite entstanden sind.
  5. 5

    Ein Beleg aus der Praxis

    Eine Kundenstimme oder ein kurzer Fall aus genau diesem Themenfeld. Nicht dieselbe wie auf der Startseite: Wiederholte Inhalte sind der häufigste Grund, warum große Websites langweilig wirken.
  6. 6

    Fragen zum ganzen Thema

    Drei bis fünf Fragen, die das Thema als Ganzes betreffen – nicht die einzelne Leistung. Die speziellen Fragen gehören auf die Detailseiten, sonst stehen sie zweimal da.
  7. 7

    Weiter oder fragen muss sein

    Ein Abschluss mit zwei Wegen: zur passendsten Detailseite oder direkt zum Kontakt. Wer auf einer Themenseite nicht weiterkommt, geht sonst zurück zur Suche – und damit zu jemand anderem.

Die Grenze: Eine Themenseite darf nie so ausführlich werden, dass man die Detailseiten nicht mehr braucht. Passiert das, konkurriert sie mit ihren eigenen Kindern – und Google entscheidet sich dann für keine von beiden.

Die Seitensorten

Neun Sorten – mehr braucht auch eine große Website nicht

Jede Seite deiner Website ist eine dieser neun. Wenn du eine hast, die in keine passt, ist das fast immer eine Seite, die es nicht geben müsste.

Startseite

Verteilt auf fünf bis sieben Themenfelder und zeigt die Quer-Einstiege. Sie erklärt nichts.

Themenseite

Klammert ein Themenfeld, erklärt den Oberbegriff, verlinkt die Detailseiten.

Detailseite

Beantwortet eine konkrete Frage vollständig. Das ist die Seite, auf der Menschen tatsächlich ankommen.

Zielgruppenseite

Quer-Einstieg für „für Vereine", „für Gastronomie". Braucht eigenen Text, sonst ist sie eine Dublette.

Standortseite

Nur mit echtem Ortsbezug: Adresse, Team, Referenzen von dort. Zehn Städteseiten mit ausgetauschtem Ortsnamen wertet Google als Täuschung.

Wissens-Übersicht

Die Liste deiner Beiträge oder Fragen, nach Themen sortiert. Kein Kalenderarchiv – nach Datum sucht niemand.

Wissensartikel

Fängt Fragen ab, die vor der Kaufentscheidung kommen. Muss inhaltlich ins Angebot zurückführen, sonst sammelt er Leser statt Kunden.

Kontakt & Standortwahl

Bei mehreren Standorten mit Auswahl davor. Plus eine eigene Danke-Seite, sonst kannst du nichts zählen.

Auffangseiten: Suche und 404

Ab zwölf Seiten unverzichtbar. Wer sich verirrt, braucht einen Weg zurück, der nicht „zur Startseite" heißt.

Der Teil, den niemand einplant

Was eine große Website an Arbeit macht – viermal im Jahr

Das ist keine Drohung, sondern eine Rechnung: Eine Stunde pro Quartal hält eine große Website in Ordnung. Vier Stunden im Jahr. Wer sie nicht hat, sollte den kleineren Typ nehmen – und das ist völlig in Ordnung.

Einmal im Quartal

6 Punkte

Nachsehen

Aufräumen

Aus echten Gesprächen

Was mich zu großen Websites am häufigsten gefragt wird

Sonja, Reinigungsfirma

„Wir arbeiten in acht Orten. Sollen wir acht Ortsseiten machen?" – Nur für die Orte, zu denen du wirklich etwas zu sagen hast: eigene Kunden, eigenes Team, eigene Bilder. Acht Seiten mit ausgetauschtem Ortsnamen erkennt Google, und es wertet sie ab.

Petra, Verein

„Unsere Website hat 40 Seiten und niemand findet etwas." – Dann ist es meistens kein Bau-, sondern ein Sortierproblem. Sortieren ist billiger als neu bauen und dauert Wochen statt Monate.

Renate, Bildungsträger

„Brauchen wir wirklich Themenseiten? Die Kurse stehen doch alle im Menü." – Ein Menü sieht nur, wer schon da ist. Die Themenseite ist die, auf der jemand landet, der noch gar nicht weiß, welcher Kurs zu ihm passt.

Häufige Fragen

Große Website – kurz beantwortet

Nicht die Zahl entscheidet, sondern ob deine Themen in Unterthemen zerfallen. Als Faustregel: ab etwa zwölf Seiten, oder sobald du ein Menü mit Untermenüs brauchst.

Solange alle Seiten nebeneinander stehen können, ist es eine kleine Website – und die ist einfacher zu pflegen.

Google zeigt zu einer Suchanfrage nur eine Seite von dir. Hast du zwei, die dieselbe Frage beantworten, muss es sich entscheiden – und wählt oft die schwächere oder wechselt hin und her.

Die Folge: Beide stehen weiter unten, als eine einzelne gestanden hätte. Das Gegenmittel ist keine Technik, sondern die Regel „eine Suchanfrage – eine Seite".

Meistens ja. Ab dieser Größe kommt regelmäßig neuer Inhalt dazu, und dafür ist eine Verwaltung, in die mehrere Menschen hineinkommen, das Richtige.

Was dazugehört und was es laufend kostet, steht bei Website-Betreuung. Updates sind bei WordPress kein Sonderfall, sondern Monatsgeschäft.

Oft nicht. In den meisten Fällen ist der Inhalt brauchbar und nur die Ordnung fehlt – dann wird sortiert, zusammengelegt und weitergeleitet, statt neu zu schreiben.

Das ist deutlich billiger und du behältst alles, was deine Seiten bei Google bereits erreicht haben. Der Sichtbarkeits-Check zeigt dir, wo du stehst.

Bei einer großen Website in der Regel ihr – und das ist kein Nachteil, sondern die Voraussetzung. Fachtexte von außen erkennt man, und die Fragen eurer Kunden kennt niemand besser als ihr.

Was ich mache: Struktur, Überschriften, die Reihenfolge, und ich lese gegen. Wenn Texte ganz zugekauft werden sollen, steht das offen bei den Preisen.

ab € 4.400. Der Preis hängt stärker als bei den anderen Typen davon ab, wie viel schon da ist – bei einem Umbau ist er oft deutlich niedriger als bei einem Neubau.

Deshalb sage ich dir die Zahl erst, wenn ich deine jetzige Website gesehen habe. Vorher wäre sie geraten.

Sortieren geht oft vor neu bauen.

Wenn deine Website schon groß ist, sehe ich sie mir zuerst an. Sehr oft ist der Inhalt in Ordnung und nur die Ordnung fehlt – und dann ist die Lösung ein Bruchteil dessen, was ein Neubau kostet.

Kostenloses Erstgespräch · Umbau statt Neubau, wenn es geht · Alle alten Adressen bleiben erreichbar

Anrufen Website prüfen Anfragen

Darstellung

Diese Einstellungen gelten nur auf diesem Gerät und werden lokal in deinem Browser gespeichert. Es wird nichts übertragen.

Farbschema
Schriftgröße
Lesbarkeit
Erklärung zur Barrierefreiheit