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Zum Nachschlagen, bevor du dich entscheidest

Welche Website brauchst du – und wie muss sie aufgebaut sein?

Bevor du überlegst, wer deine Website baut, solltest du wissen, welche du überhaupt brauchst. Hier stehen fünf Möglichkeiten nebeneinander – jede mit dem Aufbau zum Anschauen, in normalem Deutsch.

  • Fünf Typen, ehrlich verglichen
  • Jeder Aufbau zum Anschauen
  • Fachwörter werden erklärt, wo sie stehen
  • Kostet nichts und verlangt nichts von dir

Wo stehst du gerade?

Fünf Fragen. Eine davon ist deine.

Lies die fünf Fragen und geh dorthin, wo du dich wiedererkennst. Wenn zwei passen, nimm die kleinere – wachsen kann eine Website immer, schrumpfen nie.

Und wenn nichts passt? Dann ist deine Frage wahrscheinlich eine andere als die nach dem Seitentyp. Schreib mir kurz, was du vorhast – ich sage dir, wo du hingehörst, auch wenn die Antwort „gar keine Website" lautet. Kurz nachfragen.

Ein Sonderfall hat eine eigene Seite: eine Hochzeitswebsite. Technisch ein Onepager, in der Sache etwas ganz anderes – sie soll nicht gefunden werden, sondern eingeladenen Gästen Fragen abnehmen.

Direkt verglichen

Fünf Typen, fünf Aufgaben

Für alle, die zwischen zwei Möglichkeiten schwanken. Die wichtigste Spalte ist nicht der Preis, sondern die Pflege: Was du einmal zahlst, weißt du vorher. Was du jede Woche investierst, merkst du erst danach.

Die fünf Seitentypen im Vergleich. Am Telefon lässt sich die Tabelle seitlich schieben.
Typ Wie groß Wie oft pflegen Wird gefunden Kostet
Onepager Eine Seite, fünf bis zwölf Abschnitte Ein-, zweimal im Jahr Für deinen Namen und dein eines Angebot ab € 1.890
Kleine Website Sechs bis acht Seiten Ein paarmal im Jahr Für jede Leistung einzeln – der stärkste Hebel ab € 3.600
Große Website Ab etwa zwölf Seiten, mit Blog auch deutlich mehr Regelmäßig – jemand muss zuständig sein Für viele Suchanfragen gleichzeitig, wenn die Ordnung stimmt ab € 4.400
Google-Profil Keine eigene Seite, ein Eintrag bei Google Öffnungszeiten und Fotos, sonst nichts In der Karte und im Kasten rechts – nicht mit eigenen Texten ab € 390
Landingpage Eine Seite ohne Menü, je Anzeige eine Solange die Kampagne läuft Gar nicht – sie ist für bezahlte Klicks gebaut ab € 1.890

Die Beträge sind Ab-Preise aus meiner Preisliste und gelten für den Bau, nicht für den laufenden Betrieb. Was eine Website im Jahr kostet, wenn sie einmal steht, steht dort ebenfalls.

Eine Ausnahme: Der Eintrag beim Google-Profil kostet bei Google selbst nichts, weder einmalig noch laufend. Die € 390 in der Tabelle sind die Einrichtung durch mich – und die kannst du dir sparen, wenn du es selbst machst. Wie das geht, steht ausführlich da.

Das Grundgerüst

Der Aufbau, der in jedem der fünf Typen steckt

Eine Website beantwortet Fragen – in der Reihenfolge, in der sie jemand stellt. Jeder Abschnitt hier beantwortet die Frage, die der vorige aufgeworfen hat. Die Typen unterscheiden sich darin, wie oft dieses Gerüst vorkommt und was davon wegfällt.

  1. 1

    Der Kopf muss sein

    Dein Name oder Logo links, die wichtigsten Menüpunkte rechts. Er sieht auf jeder Seite gleich aus – das ist keine Bequemlichkeit, sondern der Grund, warum sich niemand verläuft.
  2. 2

    Der Aufmacher

    Eine Überschrift, ein, zwei Sätze, ein Knopf. In der Überschrift steht, was du für wen tust – nicht „Herzlich willkommen".

    Der Test ist hart und einfach: Deck alles ab außer diesen drei Zeilen. Weiß ein Fremder jetzt, was er hier kaufen kann? Wenn nein, ist der Rest der Seite egal.

  3. 3

    Vertrauen, sofort

    Eine schmale Zeile mit dem, was du vorzuweisen hast: Jahre, Bewertungen, bekannte Kunden, eine Zahl. Sie steht so weit oben, weil die zweite Frage nach „was ist das?" immer „und wer bist du?" lautet.
  4. 4

    Was du anbietest

    Je Leistung ein kurzer Kasten mit eigenem Link. Hier wird verteilt, nicht erklärt: Die Erklärung steht auf der Seite dahinter. Eine Startseite, die alles erklärt, wird endlos – und dann liest man sie nicht.
  5. 5

    Wer du bist

    Ein Foto von dir und drei ehrliche Sätze. Bei kleinen Unternehmen ist das oft der Abschnitt, der die Entscheidung bringt – die Leute kaufen bei einem Menschen, nicht bei einer Firma. Ein echtes Foto schlägt jedes gekaufte.
  6. 6

    Was andere sagen

    Zwei oder drei Sätze von Kunden, mit Namen. Ohne Namen wirkt es erfunden, und meistens ist es das auch. Frag lieber drei Menschen persönlich als zwanzig per Rundmail.
  7. 7

    Die üblichen Fragen

    Was kostet es? Wie lange dauert es? Was passiert, wenn es mir nicht gefällt? Diese Fragen kommen ohnehin – am Telefon, einzeln, jedes Mal wieder.

    Beantwortet auf der Seite sparen sie dir Zeit und deinem Besucher den Anruf, den er sich nicht traut.

  8. 8

    Wie man dich erreicht muss sein

    Formular, Telefonnummer und E-Mail-Adresse – alle drei, denn Menschen sind verschieden. Wichtig: die Telefonnummer als antippbaren Link. Wer am Handy steht, will nicht abschreiben.
  9. 9

    Die Fußzeile muss sein

    ImpressumDie gesetzlich vorgeschriebene Anbieterkennzeichnung – in Österreich nach § 5 ECG, in Deutschland nach § 5 DDG. Die Pflichtangaben unterscheiden sich, weshalb ein deutsches Muster in Österreich nicht genügt.Impressum erzeugen und Datenschutzerklärung als zwei getrennte Links – das ist in Österreich und Deutschland Pflicht und der häufigste Grund für einen unangenehmen Brief. Dazu Öffnungszeiten, Adresse und die wichtigsten Seiten noch einmal.

Was du daraus mitnimmst: Wenn dir jemand eine Website zeigt, kannst du ab jetzt fragen, warum ein Abschnitt fehlt – oder warum drei davon dasselbe sagen. Das ist die ganze Kunst daran.

Auf jeder Seite gleich

Das gilt für alle fünf Typen – auch für den kleinsten

Diese Punkte hängen nicht davon ab, wie groß deine Website wird. Hak ab, was schon stimmt. Der Stand bleibt in deinem Browser und wird nirgendwohin übertragen – du kannst die Liste auch ausdrucken und zum nächsten Gespräch mitnehmen.

Die Pflichtteile

10 Punkte

Auf jeder einzelnen Seite

Einmal für die ganze Website

Bevor du online gehst

Aus Websites, die ich übernommen habe

Die fünf Fehler, die mir am häufigsten begegnen

Keiner davon ist ein Anfängerfehler. Vier von fünf stammen von Menschen, die alles richtig machen wollten – und einen Schritt zu weit gedacht haben.

Zu groß gebaut

Dreißig Seiten, davon zweiundzwanzig seit vier Jahren unverändert. Eine große Website ohne jemanden, der sie pflegt, ist schlechter als eine kleine, die stimmt – für Google und für den Besucher.

Alles auf der Startseite

Fünf Leistungen, alle auf einer Seite untereinander. Google kann dann für keine davon eine Antwort anbieten, weil es keine Seite gibt, die genau diese eine Frage beantwortet.

Zweimal dasselbe

Zwei Seiten über fast dasselbe Thema, mit fast denselben Wörtern. Sie nehmen sich gegenseitig den Platz weg – und die schwächere zieht die stärkere mit nach unten.

Kein Mensch zu sehen

Kein Foto, kein Name, kein Ort. Bei einem Ein-Personen-Unternehmen ist das der teuerste Verzicht überhaupt: Deine Kunden entscheiden sich für dich, nicht für dein Angebot.

Kein nächster Schritt

Die Seite hört auf. Kein Knopf, keine Nummer, keine Frage. Wer bis unten gelesen hat, war interessiert – und wird an genau dieser Stelle wieder gehen.

Wenn du wissen willst, welche davon auf deine Seite zutreffen: Der kostenlose Sichtbarkeits-Check sieht sich deine Adresse an und sagt es dir – ohne dass du vorher mit mir reden musst.

Häufige Fragen

Was mir zum Aufbau am häufigsten gestellt wird

Dann beantworte eine einzige Frage: Sollen dich Menschen finden, die dich noch nicht kennen?

Wenn ja, brauchst du mindestens eine kleine Website – gefunden wird man nur mit eigenen Seiten. Wenn nein, weil deine Kunden über Empfehlung kommen, reicht ein OnepagerEine Website, die aus einer einzigen langen Seite besteht – man scrollt statt zu klicken. Für ein einzelnes Angebot ist das oft genug, für mehrere Leistungen zu wenig, weil Google je Suchanfrage eine eigene Seite braucht.Aufbau ansehen oder sogar ein Google-Profil.

Ja, und das ist der übliche Weg. Aus einem Onepager wird eine kleine Website, indem die Abschnitte zu eigenen Seiten werden – die Texte hast du dann schon.

Andersherum ist es teuer: Aus dreißig Seiten sechs zu machen heißt, sechsundzwanzig Adressen sauber weiterzuleiten. Deshalb der Rat oben: im Zweifel die kleinere Lösung.

Nein, aber du musst sie erzählen können. Ich schreibe sie mit dir zusammen – meistens im Gespräch, weil du dein Geschäft im Reden besser erklärst als im Formular.

Was ich nicht mache: Text erfinden, der klingt wie von jedem anderen. Das merkt man, und man merkt es leider auch bei dir.

Wahrscheinlich nicht. WordPress lohnt sich, wenn du regelmäßig selbst etwas veröffentlichst – sonst zahlst du für Möglichkeiten, die du nicht nutzt, und für Updates, die trotzdem jeden Monat anfallen.

Was wofür passt, steht auf der Seite zu Websites und Webdesign.

Richtig, und zwar mit Absicht: Ich baue keine Onlineshops. Ein Shop ist kein größeres Webdesign, sondern ein zweites Gewerbe – Zahlung, Versand, Rücksendungen, Steuern, und ein Haftungsrahmen, in dem ein Fehler richtig teuer wird.

Was ich tue: Ich sage dir ehrlich, ob du wirklich einen brauchst. Sehr oft reicht eine Website mit Preisliste und Bestellformular – und die ist billiger, schneller fertig und macht weniger Arbeit. Wenn es doch ein Shop sein muss, sage ich dir das genauso und empfehle dir jemanden.

Ein Onepager drei bis vier Wochen, eine kleine Website sechs bis acht. Der längste Teil bin dabei fast nie ich – es sind die Texte und die Fotos.

Wenn du schnell fertig sein willst, ist das der Hebel: Sammle Fotos und schreib in ein Dokument, was du anbietest und für wen. Alles andere kommt von mir.

Unsicher, was davon zu dir passt?

Dann frag mich, bevor du dich entscheidest. Eine halbe Stunde, kostenlos, ohne Verkaufsgespräch – am Ende weißt du, welchen Typ du brauchst. Auch wenn die Antwort lautet, dass du noch keine Website brauchst.

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