Eine eigene Website erstellen – Für Blogs, Unternehmen und Vereine

Du möchtest eine eigene Website oder eine sogenannte Homepage für Dich, Deinen Verein oder Dein Unternehmen erstellen? Dann bist Du hier schon mal richtig. Denn eine Website zu erstellen ist heutzutage kinderleicht, doch es gibt genug Stolperfallen, die Du meines Erachtens beachten solltest.

In diesem Artikel erfährst Du kurz und bündig, worauf es ankommt, was Du beachten solltest  und welche (meist kostenintensiven) Gefahren mit eigenen Internetauftritten verbunden sind.

Ein kleiner Tipp vorweg: Wenn Du eine eigene Website für Dein Unternehmen planst, dann solltest Du Dich primär mit deinem Produkt und Service beschäftigen, damit Du erfolgreich wirst. Eine Website zu gestalten kann zwar Spaß machen, jedoch unglaublich viel wertvolle Zeit in Anspruch nehmen. 

Dieser Artikel beschäftigt sich mit den grundlegenden Fragen und To-Dos einer Website. Je nach Größe und Umfang können die Schritte erheblich detaillierter und umfangreicher werden. 

Inhaltsverzeichnis

So erstellt man seine eigene Website

Die Art der Website

Damit man sein Ziel erreichen kann, sollte man wissen, welche Ziele es zur Auswahl gibt. Dies trifft für Websiten besonders zu, da das Fundament eine große Rolle für den zukünftigen Ausbau der Website eine wichtige Rolle spielt. Doch welche Website-Formen gibt es überhaupt?

Die einfach Website/Homepage – Der One-Pager

Die schlichteste (aber nicht unbedingt einfachste) Art der Website ist ein One-Pager. Hier ist der Name Programm. Diese Art der Website besteht nur aus einer einzigen Website (ausgenommen Datenschutzerklärung, Impressum und etwaiger AGBs).

Auf dieser einen Website sind (meist von oben nach unten) verschiedene Bereiche realisiert, die Inhalte wie “Über uns”, “Produkte, Leistungen & Angebote”, “Preise”, “Standort & Anfahrt”, “Öffnungszeiten” und letztendlich “Kontaktoptionen” beinhalten.

Eine One-Page Website eignet sich für Privatpersonen wie Autoren, Freelancer wie auch für Unternehmen wie Umzugsunternehmen, Friseure, Tankstellen oder Bäckereien.

Wichtig ist bei One-Page-Websites, dass diese eher dafür gedacht sind, dass man die Inhalte einmal erstellt und publiziert. Es handelt sich dabei eher um eine Visitenkarte als um eine lebhafte Website. 

Wenn Du Dich nicht laufend um neuen Content bemühen möchtest, dann ist dies die optimale Wahl für Deine Website.

Die typische Website

Im Gegensatz zu einer One-Page Website handelt es sich bei einer typischen Website um einen Internetauftritt mit mehreren Unterseiten und eventuell mehr Funktionen. Meistens gibt es bei dieser Art bereits Menüs, damit man sich zurechtfindet, mehr Informationen wie Beschreibungen von Produkten oder Dienstleistungen oder weitere Informationen über den Verein, das Unternehmen oder der jeweiligen Person.

Meist enthalten diese Websites einen Blog, um laufend über Neuigkeiten oder Änderungen zu informieren und absichtliches oder unabsichtliches SEO zu betreiben.

Viele Website-Betreiber wählen diese Art der Website zum starten und bauen diese dann auf den nächsten Website-Typ aus:

Die anspruchsvolle Website

Eine anspruchsvolle Website ist bereits sehr umfangreich und bietet in der Regel viele Informationen und Funktionen. Dabei wird jedoch sehr oft unterschätzt, dass jeder Bereich eine gewisse und fortlaufende Pflege benötigt, die nicht nur beim SEO endet.

Aus diesem Grund gibt es nur wenige Websites, die anspruchsvolle Elemente und Funktionen beinhalten und diese tatsächlich ausnutzen. Funktionen dieser Art sind unter anderem: 

  • Forum- und Diskussionsplattform
  • Downloadbereich
  • Online-Shop für digitale und/oder physische Güter
  • Kleinanzeigen
  • Mitglieder- oder Kundenbereich mit separaten Funktionen
  • Mehrsprachigkeit
  • Schnittstellen zu weiteren Apps oder Dienstleistern
  • Erweiterte SEO-Funktionen

Diese Form der Website sollte in jedem Bereich sorgfältig geplant und kalkuliert werden. Ansonsten hat man ein Multifunktions-Tool, das niemand verwenden möchte, weil es keinen Mehrwert bietet oder nicht harmonisch gestaltet ist.

Das Website-System

Websites kann man auf verschiedene Arten realisieren und erstellen. Es gibt grundsätzlich folgende Möglichkeiten:

  • Über einen Homepage-Baukasten wie Worpress.com, Wix.com oder ein System wie von 1und1.de
  • Über ein eigenes Website-System auf deinem eigenen Webserver wie z.B. WordPress, Joomla, Typo3 oder etwas selbst programmiertes

Fertige Website-Systeme/Baukästen

Ich vergleiche diese Website-Systeme/Baukästen gerne mit Fertighäusern von der Stange. Auf den ersten Blick sind sie praktisch, erfüllen Ihren Nutzen und sind schnell einsatzbereit. Auf der anderen Seite wird man jedoch eingeschränkt in Funktionen, Komfort und Flexibilität, was sich im Laufe der Zeit als fatal entpuppen kann.

Bei diesen Systemen macht man sich abhängig vom jeweiligen Anbieter. Bei einer Website ist das nicht unbedingt ein großer Vorteil, da das Internet das Medium ist, das sich am schnellsten ändert. Sprich, wenn Dein Anbieter da nicht mitzieht, dann hast Du früher oder später ein Problem.

Egal wie viele kostenlosen Designs/Themens oder Plugins Du bei diesen Systemen bekommst, Du kannst nur ein Design nutzen und benötigst lediglich ausgewählte Plugins. Diesen Umstand solltest Du bei der Wahl der Erstellung Deiner Website unbedingt beachten und genau abwägen.

Wichtig in diesem Zusammenhang ist zudem die Tatsache, dass man eine Website, die mit solchen Systemen erstellt wurde, nicht einfach auf einen eigenen Server transferieren kann, sollte der Zeitpunkt dafür gekommen sein.

Website-Systeme auf eigenen Webservern

Die meines Erachtens beste Wahl für Websites ist ein eigener Webserver. Hier macht man sich vom ersten Schritt an unabhängig und kann seine Website so gestalten und ausbauen, wie man es möchte. 

Nicht nur, dass man meist mit einer eigenen Domain arbeiten kann, es bieten sich meist viel bessere Performance- und Einstellungsmöglichkeiten als bei Anbietern, die eine Vielzahl von Baukästen-Websites beherbergen. 

Zur Auswahl von Website-Systemen auf eigenen Webservern stehen unter anderem 

  • WordPress
  • Joomla
  • Typo3

Jedes System hat seine ganz eigenen Vor- und Nachteile. Wer sich genauer damit beschäftigen möchte, dem rate ich eine grundlegende Informationsbeschaffung über Google oder Bing an. Ich persönlich habe mich auf WordPress spezialisiert, da es sehr umfangreich, intuitiv und leicht damit zu arbeiten ist. 

Der Vorteil von WordPress

Da ich persönlich mit WordPress arbeite (auch diese Website basiert auf diesem System) kann ich natürlich auf einige Erfahrung zurückblicken. Der größte Vorteil des WordPress CMS ist, dass es sich dabei um ein kostenloses System handelt, das bereits viele Funktionen von Haus aus mit sich bringt.

Dass man das Design durch kostenlose und kostenpflichtige Themes gänzlich anpassen kann, ist ein weiterer Vorteil, der beim Erstellen von Websites für Privatpersonen, Vereine und Unternehmen eine große Rolle spielt. Egal ob es sich dabei um komplexe Layouts oder minimale Änderungen wie die Farbe von Buttons handelt, bei WordPress ist alles anpassbar.

Zu guter Letzt bietet WordPress eine große Bibliothek von Plug-ins und Funktionen, die zum Teil kostenlos und zum Teil kostenpflichtig sind. Hier darf man sich jedoch nicht von jeder Plugin Beschreibung und Screenshots in die Irre führen lassen. Wer auf ausgewählte, sinnvolle und qualitativ hochwertige Plug-ins zurückgreift, der hat definitiv die wenigsten Sorgen mit seiner Website.

Es gibt natürlich auch Nachteile mit WordPress, wie z.B. eine gewisse Eingewöhnungszeit und eine Lernbereitschaft gegenüber dem System, wenn man es denn selbst administrieren und warten möchte. Allerdings muss man das heutzutage nicht mehr unbedingt machen, da sich Dienstleister – wie ich – auf die Betreuung von WordPress Websites spezialisiert haben.

Die Qual der Wahl

Jetzt fragst Du Dich eventuell: Website-Baukasten oder eigener Webserver?

Ganz ehrlich? Selbst wenn die Kosten und der Aufwand am Anfang etwas höher sind, würde ich Dir definitiv zu einem eigenen Webserver mit einem Website-CMS raten. Homepage/Website-Baukästen haben gegenüber einer eigenen CMS-Installation auf einen eigenen Webserver entscheidende Nachteile:

  • Du machst Dich abhängig von einem Anbieter
  • Du kannst nur Themes/Designs installieren, die der Anbieter zulässt
  • Du kannst nur Plugins installieren die der Anbieter zulässt
  • Oft notwendige Webserver-Einstellungen kannst Du nicht administrieren oder verändern
  • Du unterliegst den Nutzungsbedingungen, Kosten und Gestaltungsbedingungen des jeweiligen Anbieters
  • Du kannst nur umständlich eigene Domains & Subdomains verwalten

All diese Nachteile gibt es bei einem eigenen Webserver nicht. Weshalb also sich diesen Regeln unterwerfen und sich das Leben schwer machen, wenn es doch viel einfacher geht?

Die Domain – Deine Adresse im Internet

Eine Domain ist einzigartig, für Kunden (meist) leicht zu merken und für wenig bis viel Geld zu erwerben. Aus marketingtechnischen Gründen sollte stets eine eigene Domain angestrebt werden. 

Eine Domain ist die einzigartige Adresse eines Webauftritts, wie

https://idigit.onl

Bei vielen Homepage/Website-Baukästen steht Dir nur eine Domain und eventuell noch eine Subdomain zur Verfügung. Im Gegensatz zu Domains, sind Subdomains meist kostenlos und je nach Anbieter in einer unterschiedlichen Anzahl möglich. Das erstreckt sich von einer Subdomain bis unendlich viele Subdomains.

Eine Subdomain ist z.B. www – die sich im Laufe der Zeit etabliert hat. Grundsätzlich sollten alle Webauftritt auch ohne www aufrufbar sein. Bei meinem Webauftritt sieht die Adresse samt Subdomain also so aus:

https://www.idigit.onl

Wenn Du mit dem Gedanken spielst eine eigene Domain zu registrieren, dann besuche vorher unbedingt meinen FAQ-Artikel “Was muss ich bei einer Domain beachten?”. Dort habe ich Dir alle notwendigen Informationen hinterlegt, damit Du böse Überraschungen vermeidest.

Benötigst Du Beratung rund um Domains, Anbieter oder Webserver, dann stehe ich Dir natürlich gerne für Dein Projekt mit Rat und Tat zur Seite.

Planung mit Mehrwert

Wenn Du nun eine eigene Domain, Deinen Webserver und Dein Website-CMS (bestenfalls WordPress) ausgewählt hast, dann solltest Du Dir überlegen, wie Du Deine Website aufbaust.

Während sich manche Tipps und Beratungen mit dem Kundenprofil beschäftigen, bin ich eher der Freund von Informationen mit Mehrwert. Was heißt das? Viele Agenturen beschäftigen sich mit folgenden Fragen:

  • Wie beschreibst Du Deine Zielgruppe/Deinen Kunden?
  • Wo wohnt diese Gruppe?
  • Welches Alter, welches Geschlecht, welches Einkommen hat diese Gruppe?
  • Welche Informationsquellen nutzt diese Gruppe primär?
  • Und so weiter…

Diese Fragen sind meines Erachtens jedoch im Zuge eines Businessplans zu stellen und NICHT während dem Aufbau und der Planung einer Website. Eine Website ist für jeden Menschen zugänglich. Womöglich ebenso für Menschen, die Du derzeit noch gar nicht im Fokus hast.

Durch die zuvor gestellten Fragen beschneidest Du jedoch die Informationen auf eine – von Dir bestimmte – Zielgruppe und schließt andere potentielle Kunden aus. Das sollte nicht Sinn einer Website sein. 

Je früher Du erkennst, dass alle Informationen mit entsprechendem Mehrwert für alle potentiellen Kunden aufbereitet werden sollten, desto besser ist das für deine Sichtbarkeit (SEO) und Dein Business oder Dein Vorhaben mit Deiner Website.

Aus diesem Grund rate ich Dir zu folgenden Fragen:

  • Welche Informationen werden oberflächlich benötigt, damit nahezu jeder Besucher versteht, um was es geht und sich orientieren kann?
  • Welche Informationen werden detaillierter benötigt, damit man neugierige und wissbegierige potenzielle Kunden anspricht?
  • Welche Informationen müssen abgebildet werden, damit Du nicht jeden Tag unzählige Male die gleichen Informationen via Telefon, Chat oder E-Mail kommunizieren musst?
  • Welche Navigation wird dafür benötigt?
  • Wie sehen Gestaltungselemente und Textelemente aus?
  • Welche Erwartung hast Du an den Besucher? Soll er ein Produkt kaufen? Einen Termin vereinbaren? Einen Link klicken?
  • Und so weiter und so fort…

Aus diesen ganzen Fragen und Informationen erhält Deine Webseite ein Fundament an Informationen. Google und Bing lieben Informationen. Deine potentiellen Kunden übrigens ebenso.

Die Website-Struktur

Wenn Du nun grob weißt, welche Informationen Deine Website künftig anbietet und welche Aktionen Deine Kunden machen sollen/können, dann ist eine entsprechende Planung der gesamten Struktur notwendig. Ansonsten hast Du nichts weiter als viele Informationen, die Frustration verursachen und letztendlich Chaos und Verwirrung stiften.

Mit einer Website-Struktur stellt man sich die Frage, welche Unterseiten und welche Navigationspfade implementiert werden sollen. Dabei ist es nicht immer notwendig, dass man das Rad neu erfindet. 

Ich empfehle eine Orientierung beim Mitbewerb oder bei bekannten Websites. Meist sind solche Strukturen bereits gut durchdacht und Deine potentiellen Kunden müssen sich nicht an eine gänzlich neue Navigation gewöhnen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Hilfreiche Fragen die man sich in diesem Zusammenhang stellen sollte, sind unter anderem:

  • Welche Informationen sind für die Startseite sinnvoll? Erwecken diese Informationen Interesse oder bieten Sie Mehrwert?
  • Welche Menü-Elemente sollten implementiert werden, damit die Informationen stimmig abgerufen und erfasst werden können?
  • Wo werden Elemente verankert, die den Besucher leiten und weiterhelfen, wie z.B. FAQs?
  • Wie werden Elemente markiert, die wichtig für Besucher sind?
  • Wo werden Elemente zugänglich gemacht, die durch Gesetze notwendig sind?

Manche Menschen verwenden für solche Planungen Mindmaps wie Mindmeister, wobei man dabei ebenso schnell den Faden verlieren kann. Es macht sich bereits bezahlt, wenn man diese Gedanken mit einem Stift und einem A4-Blatt skizziert. Das ist nicht nur kostenlos, sondern oft sogar greifbarer als eine Ansicht auf einem Desktop.

Die Must-Have Webseiten

Jede Website benötigt gewisse Unterseiten (Webseiten), die grundsätzlich vorhanden sein sollten (nicht müssen!). Bei One-Page Websites sind diese Unterseiten in einzelne Bereiche gegliedert oder hin und wieder doch als Unterseite realisiert.

Die Startseite

Die Startseite ist die Basis für deine Website. Manche nennen die Startseite auch Home, Start oder Homepage. In der Regel dient diese Seite als Hauptorientierungspunkt für Deinen ganzen Webauftritt. 

Die Startseite ist wie eine Lobby in einem Hotel. Es gibt verschiedene Wege, in ein Hotel zu gelangen (Tiefgarage, Nebeneingang, etc.), doch die Lobby ist der Anker, um sich im Hotel zurechtzufinden. Sehe deine Startseite also am besten, ebenso als Lobby an.

Für eine typische Startseite kann man folgende Elemente berücksichtigen:

  • Logo
  • Navigationsmenü
  • Inhalt/Zusammenfassung was auf dieser Website zu finden ist
  • Links/Verweise zu AGBs, Impressum und Datenschutzerklärung
  • Grundlegende Informationen über Services/Produkte
  • Informationen über Aktionen/Rabatte

Wie bereits erwähnt: Erfinde das Rad nicht neu. Es gibt bereits Startseiten, die sich etabliert haben und deren Struktur man kopieren kann. Somit stellst Du sicher, dass Besucher Deiner Website nicht gänzlich vor den Kopf gestoßen werden und sich schnell zurechtfinden.

Das Impressum

Mittlerweile gibt es eine Impressumspflicht für nahezu alle Websites. Das Impressum muss zudem maximal durch zwei Klicks von jeder (!) Unterseite aus erreichbar sein, weshalb es gerne im Footer und/oder im Navigationsmenü eingebunden wird.

Das Impressum muss wichtige Daten zum Anbieter der Website beinhalten. Dafür habe ich einen eigenen Impressums-Generator programmiert, der Dir diese Informationen in wenigen Schritten aufbereitet. 

Die Datenschutzerklärung

Durch die DSGVO noch mehr, doch bereits durch bestehende Datenschutz-Gesetze, müssen Besucher die Möglichkeit haben zu erfahren, welche Daten von Deiner Website erhoben, gespeichert und verarbeitet werden.

Das klingt etwas nervig, ist es aber gar nicht.

Im Grund genommen gibst Du transparent preis, warum Du beispielsweise eine IP-Adresse speicherst, wie lange Du Kontaktanfragen speicherst und warum Du bestimmte Cookies oder APIs verwendest. Daten sind ein wertvolles Gut und jeder sollte zu jedem Zeitpunkt nachvollziehen können, warum diese überhaupt erhoben und gespeichert werden.

Ich empfehle Dir für Datenschutzerklärungen ausschließlich Services, mit denen ich bereits vertraut bin und gute Erfahrungen habe. Kostenlose Datenschutz-Generatoren rate ich Dir dringend ab, da diese nicht auf deine Website angepasst sind und diese keine Haftung übernehmen. Was helfen Dir unzählige vom Anwalt geprüfte Texte, wenn Du dafür eine Abmahnung erhälst, die mehrere hunderte Euro kosten kann?

Eine Datenschutzerklärung muss (!) nämlich Hand in Hand mit einem Cookie-Banner, allen eingesetzten APIs, etwaiger Newsletter, optionalen Online-Shops und vorhandener Kontaktformulare gehen. Ist das nicht der Fall, so läufst Du Gefahr abgemahnt zu werden (Warum Google Fonts nicht die einzige Abmahngefahr für Ihre Website ist)

Design und Gestaltung Deiner Website

Informationen müssen stets aufbereitet und optimal präsentiert werden. Es gibt Bücher, die vor Informationen nahezu platzen, aber trotzdem langweilig beim Lesen und Durchblättern sind. Diese Eigenheit haben sich merkwürdigerweise auch viele Websites zu nutze gemacht.

Danke beim Gestalten und Aufbau Deiner Website immer an Deinen Kunden. Welche Texte sollte er lesen, welche kann er ignorieren, sind aber der Vollständigkeit halber vorhanden? Welche Bilder machen Sinn? Was sollte in einem Bereich abgedeckt sein, was kann via Link oder durch Scrollen zugänglich gemacht werden?

Es gibt viele Fragen, die man sich während dem Aufbau und dem Befüllen einer Website stellen sollte. Hier einige meiner Tipps die Dir das Leben leichter machen:

  • Auf allen Endgeräten abrufbar und lesbar: Nicht alle Besucher verwenden einen PC oder Laptop, nicht alle Besucher verwenden ein Smartphone. Achte deshalb darauf, dass Deine Website auf allen Endgeräten gut dargestellt wird und vor allem lesbar ist. Menüs sollten jederzeit zugänglich sein und eine Navigation erlauben!
  • Lesbare Schrift: Verwende eine Schriftart und Schriftgröße, die leicht lesbar ist. Eine Schreibschrift sieht zwar fanci aus, kann aber von den wenigsten Besuchern wirklich gelesen werden. 
  • Optimierte Bilder: Beachte, dass große hochauflösende Bilder enorm viel Ladezeit in Anspruch nehmen. Das kann viele Besucher vergraulen, zudem mögen Google und Bing das ebenso nicht. Nimm Dir deshalb Zeit, Deine Bilder für Deinen Webauftritt zu optimieren, wie z.B. eine JPEG-Qualität von 80-90%.
  • Schlanke und sinnvolle Navigation: Stelle sicher, dass das Navigationsmenü zu allen wichtigen Seiten verlinkt und eine Struktur bietet, die nachvollziehbar ist. 
  • Optimierte Ladezeiten: Verwende einen Webserver, der deine Website schnell zur Verfügung stellt und nimm Verbesserungen an Bildern und Plugins vor um die Ladezeiten weiter zu optimieren.

Du siehst, es gibt viele Punkte, die beim Erstellen und beim Pflegen einer eigenen Website in Betrachtung kommen. Dafür bekommst Du mit einer eigenen Website jedoch die Möglichkeit, Dich selbst, Deinen Verein oder Dein Unternehmen weltweit zu präsentieren.

Bedenke dabei jedoch stets, dass der erste Eindruck zählt und sehr wichtig ist.

Spare deshalb nicht am falschen Fleck und falle nicht auf falsche Marketing-Versprechen rein. Laut meiner Erfahrung mit meinen Kunden macht es sich bezahlter, etwas mehr Zeit in die Planung zu investieren, als später in eine aufwändige Übersiedlung der Website und einer gänzlich neuen Ausrichtung, weil Informationen in der bestehenden Struktur nicht mehr abrufbar und abbildbar waren. 

Für weitere Informationen rund um Website-Erstellung und Website-Gestaltung, besuche doch meinen FAQ-Bereich oder meinen Blog-Bereich. Selbstverständlich stehe ich Dir für Dein Projekt gerne mit meinem KnowHow und meinen Dienstleistungen zur Verfügung.

idigIT - Deine Irena