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Kostenloses Werkzeug

sitemap.xml erstellen – und wissen, wofür.

Adressen eintragen, Datei kopieren, einbauen. Mit einer Auskunft, die dir sonst niemand gibt: ob du überhaupt eine brauchst. Die meisten haben nämlich längst eine.

  • Alles bleibt in deinem Browser – nichts wird gesendet
  • Ohne changefreq und priority – Google ignoriert beide
  • Sagt dir, wenn du das Werkzeug nicht brauchst
  • Mit Anleitung zum Einbauen und Anmelden

Kurz erklärt

Was eine Sitemap eigentlich ist

Eine Liste aller Adressen deiner Website in einer einzigen Datei – geschrieben für Suchmaschinen, nicht für Besucher.

Normalerweise findet Google deine Seiten, indem es einem Link zum nächsten folgt: von der Startseite ins Menü, vom Menü auf die Leistungsseite, von dort auf ein Beispiel. Das funktioniert gut – solange jede Seite irgendwo verlinkt ist.

Die Sitemap ist die Abkürzung: „Hier ist alles auf einmal." Sie ersetzt die Verlinkung nicht, sie ergänzt sie. Und sie hilft vor allem dort, wo das Durchhangeln nicht ankommt.

Das häufigste Missverständnis

„Ich reiche eine Sitemap ein, dann steige ich bei Google." Nein. Eine Sitemap hilft beim Finden, nicht beim Bewerten. Keine einzige Seite steigt, weil sie darin steht.

Sie ist auch keine Garantie: Google entscheidet weiter selbst, was in den Index kommt. Eine angemeldete Seite kann trotzdem draußen bleiben – und das ist dann eine Frage des Inhalts, nicht der Datei.

Und jetzt?

So kommt die Datei dorthin, wo sie wirkt

Fünf Schritte. Der letzte ist der, den alle vergessen – und der Grund, warum eine automatisch erzeugte SitemapEine Liste aller Adressen deiner Website, die Suchmaschinen als Wegweiser dient. Von Hand gepflegt veraltet sie ab dem Tag ihrer Entstehung – sie sollte sich selbst erzeugen.Zum Generator einer von Hand gebauten überlegen ist.

  1. Als sitemap.xml speichern

    Genau dieser Name, kleingeschrieben, mit der Endung .xml. „Sitemap.xml" oder „sitemap.xml.txt" findet niemand. Der Knopf „Als Datei speichern" oben nimmt dir das ab.

  2. Ins Hauptverzeichnis hochladen

    Dorthin, wo auch deine Startseite liegt – per FTP oder über den Dateimanager deines Hosters. Danach ruf deine-domain.at/sitemap.xml im Browser auf. Siehst du die Liste, hat es geklappt. Siehst du eine Fehlerseite, liegt die Datei im falschen Ordner.

  3. In die robots.txt eintragen

    Eine Zeile: Sitemap: https://deine-domain.at/sitemap.xml – damit findet jede Suchmaschine die Datei von selbst, auch die, bei der du nichts angemeldet hast. Wenn du keine robots.txt hast, baut dir der Generator daneben eine.

  4. In der Search Console anmelden

    Google Search Console, Punkt „Sitemaps", Adresse eintragen, fertig. Der eigentliche Gewinn kommt danach: Google zeigt dort, wie viele der angemeldeten Seiten es aufgenommen hat – und bei welchen nicht, mit Begründung. Dasselbe noch einmal in den Bing Webmaster Tools, das dauert fünf Minuten.

  5. Aktuell halten – und hier wird es unbequem

    Jede neue Seite muss von Hand hinein, jede gelöschte hinaus. Eine Sitemap, die auf Seiten zeigt, die es nicht mehr gibt, meldet Google als Fehler. Genau deshalb ist eine automatisch erzeugte Datei besser, wenn dein System eine anbietet. Von Hand lohnt sich das nur, wenn es keine gibt.

Bewusst weggelassen

Zwei Angaben, die fast jeder andere Generator ausgibt

Beide stammen aus dem Protokoll von 2005, beide werden von Google ausdrücklich ignoriert. Sie machen die Datei länger und ändern nichts.

<changefreq>

Wie oft sich eine Seite ändert – täglich, wöchentlich, monatlich.

Warum es fehlt: Google hat mehrfach öffentlich gesagt, dass es die Angabe ignoriert. Sie ist wertlos geworden, weil sie fast nie stimmte: Wer trägt schon „jährlich" ein, wenn er hofft, öfter besucht zu werden?

<priority>

Wie wichtig eine Seite im Verhältnis zu den anderen ist, von 0.0 bis 1.0.

Warum es fehlt: Ebenfalls ignoriert – und aus demselben Grund. In der Praxis hat praktisch jeder Betreiber jeder Seite die 1.0 gegeben. Eine Rangfolge, in der alles ganz oben steht, ist keine Rangfolge.

Das eine Feld, das geblieben ist

<lastmod>, das Änderungsdatum. Google hat bestätigt, dass es damit arbeitet – solange die Angabe glaubwürdig ist. Und genau daran scheitert es meistens: Wer allen Seiten das heutige Datum gibt, hat aus dem Änderungsdatum dasselbe gemacht wie aus priority – eine Angabe, der niemand mehr glaubt. Deshalb ist das Feld im Werkzeug abschaltbar und lässt sich je Zeile einzeln setzen.

Aus der Praxis

Vier Fehler, die ich regelmäßig sehe

Alle vier tauchen in der Google Search ConsoleDas kostenlose Werkzeug von Google, das zeigt, für welche Suchbegriffe deine Seiten erscheinen, wie oft geklickt wird und welche Adressen Probleme machen. Es ist die einzige Quelle, die deine echten Suchbegriffe kennt – alles andere ist geschätzt. als Meldung auf – und alle vier werden dort übersehen, weil niemand hinsieht.

  • Die falsche Fassung der Domain. Die Website läuft ohne www., in der Sitemap steht sie mit – oder umgekehrt, oder http statt https. Dann ist jeder einzelne Eintrag eine Weiterleitung. Google folgt ihr zwar, meldet die Sitemap aber als fehlerhaft und behandelt sie mit Vorbehalt.
  • Widerspruch zur robots.txt. Eine Adresse steht in der Sitemap und ist gleichzeitig per Disallow gesperrt. Das ist die Ansage „bitte ansehen, aber du darfst nicht". Passiert am häufigsten bei Shops, wo Warenkorb und Kasse gesperrt sind und trotzdem in der automatisch erzeugten Liste landen. Der robots.txt-Generator hilft beim Aufräumen der anderen Seite.
  • Sprungmarken als eigene Seiten. /#leistungen, /#kontakt, /#preise – für Google ist das dreimal dieselbe Seite. Besonders verbreitet bei einseitigen Websites, wo es sich anfühlt, als wären das echte Unterseiten.
  • Karteileichen. Die Sitemap wurde einmal gebaut und nie wieder angefasst. Sie zeigt auf Seiten, die es längst nicht mehr gibt, und kennt die Hälfte der neuen nicht. Das ist kein kleiner Schönheitsfehler: Google prüft die Datei regelmäßig und lernt dabei, dass die Angaben darin nicht stimmen.

Und die Größenbeschränkung

Eine Sitemap darf höchstens 50.000 Adressen und 50 MB enthalten. Wer darüber kommt, teilt sie auf und meldet eine Übersichtsdatei an – aber wer so viele Seiten hat, baut sie ohnehin nicht von Hand.

Häufige Fragen

Was mich dazu am häufigsten gefragt wird

Zwingend nein. Google findet eine gut verlinkte Website auch ohne.

Sinnvoll wird sie in vier Fällen: Die Website ist neu und noch kaum verlinkt. Einzelne Seiten hängen im Nichts, etwa eine LandingpageEine Seite, die für genau einen Zweck gebaut ist und auf die eine Anzeige oder Kampagne führt. Alles darauf zielt auf einen einzigen nächsten Schritt – auch das Menü fehlt oft bewusst.Aufbau ansehen aus einer Werbeanzeige. Die Website ist groß, ab ein paar hundert Adressen. Oder die Inhalte ändern sich oft.

Bei einer Firmenwebsite mit zwanzig Seiten, die alle im Menü stehen, ändert die Sitemap praktisch nichts. Sie schadet aber auch nicht.

Wahrscheinlich nicht. Yoast, RankMath und SEOPress erzeugen alle drei eine Sitemap, automatisch und immer aktuell. Meist liegt sie unter /sitemap_index.xml. Ruf die Adresse auf – wenn dort etwas erscheint, bist du fertig.

Eine von Hand gebaute wäre in dem Fall schlechter, weil sie ab dem Tag ihrer Entstehung veraltet. Dasselbe gilt für Shopify, WooCommerceDie Shop-Erweiterung für WordPress – aus einer Website wird damit ein Online-Shop mit Warenkorb und Bezahlung. Sie ist kostenlos, die Zusatzmodule für Versand und Zahlung meist nicht., Wix, Jimdo und Squarespace.

Zwei völlig verschiedene Dinge mit demselben Namen.

Die sitemap.xml ist eine Datei für Suchmaschinen – sie sieht niemand, der deine Website besucht. Die „Übersicht" oder „Sitemap" im Menü ist eine ganz normale Seite mit Links für Menschen.

Beides ist erlaubt, beides kann nebeneinander bestehen. Nur verwechseln sollte man sie nicht: Die HTML-Seite in der Search Console anzumelden bringt nichts.

Weil Google beide ignoriert und das auch offen sagt. Sie stammen aus dem ursprünglichen Protokoll von 2005 und sind an der Praxis zugrunde gegangen: Nahezu jeder Betreiber hat jeder Seite die höchste Priorität gegeben. Eine Rangfolge, in der alles ganz oben steht, ist keine.

Andere Generatoren geben sie weiter aus, weil sie es immer getan haben. Es schadet nicht – es macht die Datei nur länger und weckt den Eindruck, man hätte etwas gesteuert.

Das Einlesen dauert meist Stunden bis wenige Tage. Was danach passiert, ist eine andere Frage: Google entscheidet weiterhin selbst, welche Seiten es aufnimmt.

In der Search Console siehst du beides getrennt – wie viele Adressen gelesen wurden und wie viele davon im IndexierungDie Aufnahme einer Seite in den Bestand einer Suchmaschine. Erst danach kann sie überhaupt in Ergebnissen erscheinen – gelesen zu werden reicht nicht. gelandet sind. Die Lücke dazwischen ist die eigentlich interessante Zahl, und sie hat mit der Sitemap nichts mehr zu tun.

Richtig. Das Werkzeug rechnet vollständig in deinem Browser – es gibt keinen Versand, keine Zwischenspeicherung und kein Formular an einen HostingDer gemietete Platz auf einem Server, auf dem die Dateien deiner Website liegen. Billiges Hosting ist die häufigste Ursache für langsame Seiten – und die einzige, an der kein noch so guter Text etwas ändert.. Auch das Herunterladen entsteht im Speicher deines Browsers.

Nachprüfbar: Öffne die Entwicklerwerkzeuge deines Browsers, Reiter „Netzwerk", und tipp etwas ein. Es passiert nichts.

Unsicher, ob deine Seiten überhaupt im Index sind?

Eine Sitemap ist schnell gebaut – die interessante Frage kommt danach: Wie viele deiner Seiten hat Google tatsächlich aufgenommen, und warum die anderen nicht? Schick mir deine Adresse, ich sehe nach und sage dir, was ich finde.

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