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Für Friseursalons

Der Salon zwei Straßen weiter steht oben. Nicht, weil er besser arbeitet.

Er ist nur leichter zu finden – und was man dort findet, überzeugt. Beides lässt sich nachholen, und zwar in dieser Reihenfolge.

Bevor jemand bei dir anruft

Fünf Schritte, die in vierzig Sekunden passieren

Vor allem jüngere Kundinnen rufen nicht an, um sich zu erkundigen. Sie erkunden vorher – und rufen erst an, wenn sie sich schon entschieden haben.

  1. Sie sucht am Handy

    „Friseur in der Nähe", „Balayage Graz", „Friseur Sonntag offen". Was jetzt erscheint, entscheidet dein Google-Unternehmensprofil – nicht deine Website.

  2. Sie schaut Bilder an

    Nicht den Salon, sondern die Arbeit. Vorher-nachher, Farben, Schnitte, echte Köpfe. Das ist der Punkt, an dem die meisten Salonseiten aufhören – und an dem Instagram gewinnt.

  3. Sie sucht den Preis

    Und findet ihn nicht, weil „Preise auf Anfrage" dasteht. Dann klickt sie weiter. Eine Spanne genügt völlig – sie will nur wissen, ob sie hier richtig ist.

  4. Sie liest, was andere schreiben

    Drei Bewertungen mit Namen wiegen mehr als jede Selbstbeschreibung. Auch die mittelmäßigen: Fünf Sterne ohne Text glaubt niemand mehr.

  5. Sie will jetzt buchen

    Abends um halb elf. Wenn dann nur eine Telefonnummer dasteht, ist der Termin am nächsten Morgen vergessen. Wenn ein Knopf dasteht, ist er gebucht.

Was eine Salon-Website können muss

Acht Dinge, und keines davon ist Zierde

Jeder Punkt beantwortet eine Frage, die sonst zum Wegklicken führt. Am Schreibtisch und am Handy gleich gut – wobei drei von vier Besucherinnen mit dem Handy kommen.

Galerie

Deine Arbeit in guten Bildern, nach Themen sortiert. Vorher-nachher wirkt stärker als jedes Adjektiv.

Leistungen und Preise

Was du machst und was es ungefähr kostet. Eine Spanne reicht. Kein „auf Anfrage".

Öffnungszeiten

Sichtbar ohne Scrollen, samt Feiertagen und Urlaub. Die häufigste Frage überhaupt.

Anfahrt

Karte, ein Klick zur Navigation, ein Satz zum Parken. Wer den Weg nicht findet, kommt nicht.

Team

Gesichter und Namen. Viele wollen zu einer bestimmten Person – und suchen genau danach.

Termin buchen

Rund um die Uhr, passend zu deinem Kalender. Der Unterschied zwischen Interesse und Termin.

Bewertungen

Echte Stimmen, direkt auf der Seite. Nicht ausgewählt, sondern wie sie sind.

Videos und Workshops

Pflegetipps, ein Blick in den Salon, ein Kurs. Was du sonst im Stuhl erzählst, nur vorher.

Der wirksamste Hebel, und er kostet nichts

Lokales SEO heißt zuerst: dein Google-Unternehmensprofil

Wer „Friseur in der Nähe" sucht, sieht zuerst einen Kartenausschnitt mit drei Betrieben. Wer dort steht, entscheidet Google anhand von Entfernung, Bewertungen – und davon, wie vollständig das Profil ausgefüllt ist.

Genau daran scheitern die meisten Salons. Kategorie zu grob gewählt, Leistungen nicht eingetragen, keine Fotos, Öffnungszeiten seit dem letzten Feiertag falsch, auf Bewertungen nie geantwortet. Das ist kein Budgetproblem, sondern ein Nachmittag Arbeit – und es wirkt schneller als alles andere.

Deine Website spielt danach mit: Dieselben Öffnungszeiten, dieselbe Adresse, dieselben Leistungen. Widersprechen sie sich, glaubt Google keiner von beiden.

Wie das Profil eingerichtet wird

Wenn du schreiben magst

Sechs Themen, die in deinem Salon ohnehin besprochen werden

Ein Blog ist keine Pflicht. Aber jeder dieser Texte beantwortet etwas, das tatsächlich gesucht wird – und du erzählst es jede Woche mehrmals am Stuhl.

Wie lange hält eine Balayage?

Die Frage vor der Buchung. Wer sie beantwortet bekommt, bucht eher – und weiß, worauf er sich einlässt.

Was kostet Farbe wirklich?

Warum Länge, Ausgangsfarbe und Aufwand den Preis machen. Nimmt der Preisfrage die Schärfe, bevor sie am Telefon kommt.

Pflege nach der Farbe

Was zuhause zu tun ist, damit es hält. Verkauft nebenbei die Produkte, die bei dir im Regal stehen.

Der Termin vor der Hochzeit

Wann Probestecken, wann Farbe, wann Schnitt. Hochzeitssuchen beginnen Monate vorher und enden fast immer in einer Buchung.

Welcher Schnitt zu welcher Gesichtsform?

Der Klassiker. Wird ständig gesucht und bringt Leute auf die Seite, die noch gar keinen Salon im Kopf haben.

Was bei uns anders läuft

Kein Werbetext, sondern eine Haltung: Zeit pro Kundin, Beratung, Produkte. Wer das liest, kommt schon entschieden.

Wenn dir das Schreiben nicht liegt: Die Texte kann ich übernehmen, oder du sprichst sie mir aufs Band und ich mache Text daraus. Was nicht funktioniert, ist ein Blog, den niemand füllt – dann lieber keiner.

Wenn du mehr willst als eine Visitenkarte

Drei Erweiterungen, die sich im Salon rechnen

Keine davon braucht man am Anfang. Alle drei lassen sich später anbauen, ohne die Website neu zu machen – wenn sie von vornherein darauf ausgelegt ist.

Produkte verkaufen

Die Pflegeserie, die du ohnehin empfiehlst – abholbar im Salon oder mit Versand. Ein kleiner Shop mit zehn Artikeln ist etwas ganz anderes als ein Onlinehandel, und entsprechend weniger Aufwand.

Workshops und Kurse

Steckfrisuren, Pflege, Styling für den Hausgebrauch. Anmeldung und Bezahlung laufen über die Seite, du siehst nur, wer kommt.

Gutscheine und Reservierungen

Der Gutschein am 23. Dezember um 22 Uhr ist der Klassiker – und der Umsatz, der ohne Onlineverkauf schlicht ausbleibt.

Für diese Erweiterungen steht bewusst kein Preis in der Liste weiter unten: Sie hängen zu stark davon ab, was du verkaufen willst und womit du heute arbeitest. Ich nenne dir die Zahl im Erstgespräch, nachdem ich weiß, worum es geht – nicht vorher.

Der kleinere Schritt

Wenn eine ganze Website gerade zu viel ist

Nicht jeder Salon braucht sofort alles. Manchmal ist die ehrlichste Antwort: noch nicht.

Es gibt einen Zwischenschritt: eine digitale Visitenkarte unter einer eigenen Adresse. Öffnungszeiten, Anfahrt, Telefonnummer, ein paar Bilder, die Verweise auf Instagram und auf dein Google-Profil – alles an einem Ort, den du selbst pflegst und jederzeit herzeigen kannst.

Dafür betreibe ich visitme.onl, eine Alternative zu den bekannten Link-in-Bio-Diensten. Das ist mein eigenes Projekt – ich sage das dazu, damit du es einordnen kannst.

Der Vorteil gegenüber „nur Instagram": Die Adresse gehört dir, sie ist auffindbar, und sie verschwindet nicht, wenn ein Konto gesperrt wird. Der Nachteil gegenüber einer Website: Sie rankt nicht wie eine, und ein Shop lässt sich nicht anbauen.

Als erster Schritt ist sie trotzdem oft die richtige – und der Umstieg auf eine richtige Website später ist kein Bruch, sondern eine Erweiterung.

Was das kostet

Website einmalig, Sichtbarkeit monatlich – beides einzeln

Die meisten Salons fangen mit einer Seite an und nehmen die laufende Betreuung erst dazu, wenn die Seite steht. Das ist die günstigere Reihenfolge und die vernünftigere.

Onepager

ab € 1.890

einmalig

Für alle, die eine saubere, schnelle Visitenkarte im Netz brauchen.

Direkt anfragen

Enthalten

  • Eine Seite mit bis zu sieben Abschnitten
  • Gestaltung auf deine Marke abgestimmt, kein Baukasten-Look
  • Funktioniert am Handy, am Tablet und am Rechner
  • Kontaktformular mit Spamschutz ohne Google-Dienste
  • Impressum und Datenschutzerklärung
  • Technische Grundlage für Suchmaschinen
  • Zwei Korrekturschleifen und bis zu zehn Arbeitsstunden für Änderungen, bevor die Seite live geht
  • Einweisung, damit du Texte selbst ändern kannst

Gegen Aufpreis

  • Texte für eine Seite ab € 190 / Seite
  • Jeder weitere Abschnitt € 140 / Abschnitt
  • Zweite Sprache ab € 490
  • Logo und Basis-Erscheinungsbild ab € 890
  • Weitere Korrekturschleife € 190 / Schleife
  • Betreuung Basis € 59 / Monat
  • Webhosting Onepager € 78 / Jahr
  • Domain & E-Mail, Einrichtung ab € 190
  • SEO Basis € 390 / Monat
  • Fotoshooting oder Bildbearbeitung
  • Terminbuchung über das Kontaktformular hinaus

Nicht enthalten

  • Keine Bildrechte – Fotos gehören dir oder werden lizenziert
  • Kein Onlineshop, dafür ist WordPress der richtige Weg
  • Keine laufenden Hosting-Gebühren im Projektpreis – Webhosting steht als eigene Position

Website

ab € 3.600

einmalig

Der Regelfall: mehrere Leistungen, mehrere Seiten, auffindbar bei Google.

Direkt anfragen

Enthalten

  • Bis zu acht Seiten, ohne Datenbank
  • Je Leistung eine eigene Seite – der stärkste SEO-Hebel
  • Selbst pflegbar, ohne Schulungswoche
  • Kontaktformular, Terminwunsch und Anruf-Knopf
  • Suchmaschinen-Grundlagen: Titel, Beschreibungen, Sitemap, strukturierte Daten
  • Rechtstexte und Cookie-Freiheit, wo möglich
  • Weiterleitungen von deiner alten Website, bis zu 30 Adressen
  • Zwei Korrekturschleifen und bis zu zehn Arbeitsstunden für Änderungen, bevor die Seite live geht

Gegen Aufpreis

  • Jede weitere Seite € 290 / Seite
  • Texte für eine Seite ab € 190 / Seite
  • Zweite Sprache ab € 490
  • Logo und Basis-Erscheinungsbild ab € 890
  • Weitere Korrekturschleife € 190 / Schleife
  • Betreuung Standard € 139 / Monat
  • Webhosting Starter € 114 / Jahr
  • Domain & E-Mail, Einrichtung ab € 190
  • SEO Basis € 390 / Monat
  • GEO-Sichtbarkeit, Einrichtung € 690
  • Blog mit eigener Verwaltung
  • Übernahme bestehender Blogbeiträge
  • Mehr als 30 Weiterleitungen von der alten Website

Nicht enthalten

  • Keine Bildrechte – Fotos gehören dir oder werden lizenziert
  • Kein Onlineshop
  • Keine laufenden Hosting-Gebühren im Projektpreis – Webhosting steht als eigene Position

SEO Basis

€ 390

pro Monat

Der Einstieg: zweieinhalb Stunden im Monat, verwendet auf das, was gerade am meisten bringt.

Direkt anfragen

Enthalten

  • Zweieinhalb Stunden Arbeit im Monat, nach Wirkung eingesetzt
  • Search Console eingerichtet und ausgewertet
  • Suchbegriffe, die zu deinem Angebot passen – nicht die mit dem größten Volumen
  • Google-Unternehmensprofil im Blick
  • Kurzbericht alle drei Monate, in verständlichem Deutsch

Gegen Aufpreis

  • SEO Standard € 690 / Monat
  • Website-Analyse mit Bericht ab € 490
  • GEO-Sichtbarkeit, Einrichtung € 690
  • Texte für eine Seite ab € 190 / Seite
  • Neue Seiten, die für die Sichtbarkeit gebraucht werden
  • Verzeichniseinträge mit Gebühr

Nicht enthalten

  • Keine Ansammlung von Stunden über mehrere Monate – Sichtbarkeit entsteht durch Regelmäßigkeit, nicht durch Schübe
  • Kein Monatsbericht – den gibt es ab Standard, hier kommt er im Quartal
  • Keine Garantie für Platz eins – wer die verspricht, verspricht etwas, das ihm nicht gehört
  • Kein Linkkauf. Das fliegt auf und kostet mehr, als es bringt

Mindestlaufzeit 3 Monate. Danach verlängert sich der Vertrag um jeweils weitere 3 Monate, wenn du nicht 1 Monat vorher zum Monatsletzten kündigst.

Was Saloninhaberinnen mich fragen

Bevor du dir das antust

Für Bilder ist Instagram großartig, und du sollst es behalten. Nur: Wer „Friseur in der Nähe" googelt, landet nicht dort, sondern bei den drei Salons auf der Karte – welche das sind, entscheidet das Google-Unternehmensprofil. Und die Adresse bei Instagram gehört dir nicht: Wer sein Konto verliert, verliert alles daran. Instagram zeigt deine Arbeit, die Website nimmt den Termin entgegen.

Gerade dann. Wer allein arbeitet, hat am wenigsten Zeit für Telefonate über Öffnungszeiten und Preise. Eine Seite, die diese Fragen vorher beantwortet, spart dir jeden Tag eine Viertelstunde – und die Onlinebuchung nimmt Termine an, während du am Kopf stehst.

Eine Spanne genügt: „Farbe ab € 75, je nach Länge und Aufwand." Damit verlierst du niemanden, den du behalten wolltest – aber du gewinnst alle, die sonst weiterklicken, weil sie nicht einschätzen können, ob sie bei dir richtig sind. Preise zu verschweigen wirkt teurer, als du bist.

Was sich ändert, sind Öffnungszeiten, Preise und Bilder – und das kannst du selbst, dafür ist die Seite gebaut. Wenn du es lieber abgibst, gibt es die Betreuung. Was es nicht gibt, ist ein Vertrag, der dich zwingt.

Das Google-UnternehmensprofilDer kostenlose Eintrag, der dein Geschäft in der Google-Suche und auf Google Maps zeigt – früher „Google My Business". Für die meisten kleinen Betriebe ist er die wirksamste kostenlose Maßnahme überhaupt und zugleich die am häufigsten vergessene.Profil einrichten ist an einem Nachmittag ordentlich, und es wirkt innerhalb weniger Wochen. Eine Website braucht je nach Umfang drei bis sechs Wochen, wobei der längste Teil meist das Fotografieren ist – gute Bilder von deiner Arbeit sind hier wichtiger als jede Technik.

Dafür brauchst du eine Einwilligung, schriftlich und widerrufbar – auch bei Aufnahmen, auf denen nur die Haare zu sehen sind, wenn die Person erkennbar bleibt. Eine kurze Vorlage dafür bekommst du von mir; das ist keine Rechtsberatung, aber es ist der Punkt, an dem sonst am ehesten etwas schiefgeht.

Sehen wir uns an, wo dein Salon gerade steht?

Der Check läuft sofort und ohne Anmeldung. Er sagt dir, was jemand findet, der heute nach dir sucht – und das ist meistens die nüchternste halbe Minute des Tages.

Anrufen Website prüfen Anfragen

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