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Matomo einrichten

Wissen, wer kommt – ohne dass jemand mitliest.

Matomo ist eine Besucherstatistik, die auf deinem eigenen Webspace läuft. Die Daten bleiben bei dir, und richtig eingestellt brauchst du dafür kein Einwilligungsbanner.

  • Läuft auf deinem Webspace, nicht bei einem Konzern
  • Meist ohne Cookie-Banner betreibbar
  • Matomo selbst ist kostenlos und quelloffen
  • Bestehende Analytics-Daten nehmen wir mit

Einmal zum Anschauen

Was in so einer Auswertung überhaupt drinsteht

Die meisten haben so etwas noch nie offen gehabt. Also einmal vorgeführt – und achte dabei weniger auf die Zahlen als auf die Zeile darunter.

Nachgestellte Auswertung als Beispiel. Die Zahlen sind erfunden.

Deine Website · letzte 30 Tage
Besucher
1.284
Allein sagt die Zahl nichts. Interessant wird sie im Vergleich: doppelt so viele wie im Vormonat, seit jede Leistung ihre eigene Seite hat.
Meistbesuchte Seite
/preise/
Die Preisseite vor der Startseite. Das heißt: Die Leute kennen dich schon und wollen wissen, was es kostet. Dort gehört dann auch ein Anfrageknopf hin.
Anfragen
17
Die einzige Zahl, die wirklich zählt – abgeschickte Formulare und angetippte Telefonnummern. Wer die nicht misst, rät bei allem anderen.
Ausstiegsseite
/kontakt/
Hier gehen die meisten weg. Bei einer Kontaktseite ist das normal – wenn davor die Anfrage kam. Wenn nicht, stimmt etwas mit dem Formular nicht.

Nachgestelltes Beispiel – die Zahlen sind erfunden. Es geht darum, was dort steht, nicht wie hoch es ist.

Vier Zahlen genügen

Matomo kann viel mehr, und genau daran scheitern die meisten: Man macht es zweimal auf, versteht nichts und lässt es. Ich richte es so ein, dass beim Aufmachen diese vier oben stehen.

Es misst alle, nicht ein Viertel

Wo ein Einwilligungsbanner steht, wird nur gezählt, wer zustimmt – je nach Branche ein Drittel bis die Hälfte. Der Rest ist unsichtbar. Ohne Banner misst du alle, und die Zahlen stimmen wieder.

Du siehst auch, wonach gesucht wurde

Zusammen mit der Search Console ergibt das ein vollständiges Bild: welcher Suchbegriff jemanden gebracht hat und was er danach getan hat. Genau daraus entsteht die Liste für die SEO-Arbeit.

Und du kannst es jederzeit mitnehmen

Die Daten liegen in deiner eigenen Datenbank auf deinem eigenen Webspace. Wechselst du den Betreuer oder den Hoster, kommen sie mit. Bei einem fremden Dienst hängt das an einem Konto, das dir jemand anderes eingerichtet hat.

Der ehrliche Vergleich

Matomo oder Google Analytics?

Vorweg, weil es überall falsch steht: Google Analytics ist nicht verboten. Seit Juli 2023 gibt es für den Datentransfer wieder eine Rechtsgrundlage. Der Unterschied liegt woanders.

Google Analytics

  • Kostenlos – du bezahlst mit den Daten deiner Besucher, die auch bei Google landen.
  • Braucht ein Einwilligungsbanner. Dadurch misst du nur den Teil, der zustimmt, und rechnest den Rest hoch.
  • Bei größeren Seiten arbeitet es mit Stichproben. Die Zahlen sind dann Schätzungen, ohne dass es dabeisteht.
  • Die Oberfläche ist für Werbeagenturen gebaut. Vier Klicks bis zu der Zahl, die dich interessiert.
  • Sperrt Google dein Konto, sind die Daten weg – und Konten werden automatisch gesperrt.

Matomo auf deinem Server

  • Die Software ist kostenlos und quelloffen. Du zahlst nur den Webspace, auf dem sie ohnehin schon läuft.
  • Richtig eingestellt ohne Banner betreibbar – du misst alle Besucher statt einem Drittel.
  • Zählt jeden Aufruf, keine Stichprobe. Bei kleinen Websites ist das der Unterschied zwischen brauchbar und geraten.
  • Ich stelle die vier Zahlen nach vorne, die du wirklich brauchst. Der Rest bleibt da, stört aber nicht.
  • Die Daten liegen in deiner DatenbankDer Ort, an dem WordPress alle Texte, Einstellungen und Benutzer ablegt – getrennt von den Bilddateien. Eine Sicherung ohne Datenbank ist deshalb keine Sicherung.. Kein Konto, das jemand sperren kann, und beim Umzug kommen sie mit.

So läuft das ab

Von der Installation bis zur ersten brauchbaren Zahl

Meist an einem Vormittag erledigt. Was danach dauert, ist nur das Warten auf Daten.

  1. Installieren, wo deine Website liegt

    Matomo kommt auf deinen eigenen Webspace, meist in ein Unterverzeichnis oder auf eine Subdomain. Es braucht eine Datenbank – bei WordPress ist die schon da.

  2. Datensparsam einstellen

    Cookie aus, IP-Adressen gekürzt, „Do not track" beachtet, Daten nach einer festgelegten Frist gelöscht. Genau diese Schritte entscheiden darüber, ob du ein Banner brauchst.

  3. Einbauen, ohne die Seite zu bremsen

    Der Zählcode wird so eingebunden, dass er den Seitenaufbau nicht aufhält. Bei WordPress über ein Plugin, bei statischen Seiten direkt – dort ist es ohnehin sauberer.

  4. Ziele festlegen

    Das ist der Schritt, den fast alle auslassen. Ohne Ziele zählst du Besucher; mit Zielen zählst du Anfragen. Nur das Zweite hilft dir bei einer Entscheidung.

  5. Alte Daten übernehmen

    Wenn du bisher Google Analytics hattest, holen wir die Historie herüber, damit dein Vorjahresvergleich nicht bei null anfängt.

  6. Einweisung, und dann liest du selbst

    Zwanzig Minuten, in denen wir die vier Zahlen durchgehen. Danach brauchst du mich dafür nicht mehr – außer du willst den Monatsbericht abgeben.

Was das kostet

Einmal einrichten, danach gehört es dir

Die Software kostet nichts. Bezahlt wird die Einrichtung – und die ist der Unterschied zwischen „installiert" und „brauchbar".

Dazu das Banner

Falls doch etwas übrig bleibt, das Einwilligung braucht – Karten, Videos, Zahlungsdienste.

ab € 290

einmalig

Zuerst ausbauen, was Einwilligung braucht – und erst für den Rest ein Banner.

  • Bestandsaufnahme, was wirklich Daten sendet
  • Möglichst viel einwilligungsfrei umgebaut
  • Banner nur für den Rest
  • Ablehnen so leicht wie Zustimmen
Anfragen

Und dranbleiben

Wenn du die Zahlen nicht selbst lesen willst: Matomo-Updates und ein Monatsbericht in normalen Worten.

€ 139

pro Monat

Wenn sich bei dir regelmäßig etwas ändert.

  • Matomo bleibt aktuell
  • Monatsbericht, den du verstehst
  • Alles aus der Website-Betreuung
  • 3 Monate Laufzeit, danach je 3 Monate
Anfragen

Alle Preise netto zzgl. 20 % USt. Matomo selbst ist kostenlos und quelloffen – es fallen keine Lizenzgebühren an, nur der Webspace, den du ohnehin hast. Vollständige Umfänge stehen auf der Preisseite.

Häufige Fragen

Was mich dazu am häufigsten gefragt wird

Eine Besucherstatistik für Websites – dieselbe Art Werkzeug wie Google Analytics, nur läuft sie auf deinem eigenen Webspace statt bei einem Konzern. Früher hieß sie Piwik.

Die Software ist quelloffen und kostenlos. Es gibt auch eine Bezahlfassung in der Cloud; die brauchst du in aller Regel nicht, und sie hebt den Vorteil mit den eigenen Daten teilweise wieder auf.

Wenn es richtig eingestellt ist, in aller Regel nicht: kein CookieEin kleiner Eintrag, den eine Website im Browser hinterlegt, um dich beim nächsten Aufruf wiederzuerkennen. Technisch notwendige brauchen keine Einwilligung, alle anderen schon – und zwar bevor sie gesetzt werden.Banner richtig einrichten, gekürzte IP-Adresse, alles auf deinem eigenen HostingDer gemietete Platz auf einem Server, auf dem die Dateien deiner Website liegen. Billiges Hosting ist die häufigste Ursache für langsame Seiten – und die einzige, an der kein noch so guter Text etwas ändert.. Dann wird nichts auf dem Gerät des Besuchers gespeichert und nichts an Dritte gesendet.

Zwei Einschränkungen, die dazugehören: In der Voreinstellung macht Matomo das nicht – wer es einfach installiert, braucht sehr wohl ein Banner. Und die Datenschutzbehörden legen das nicht überall gleich aus. Ich richte technisch so ein, dass möglichst wenig anfällt; die rechtliche Bewertung gehört zu deiner Anwältin.

Nein. Das war 2020 bis 2023 die große Diskussion, nachdem der Europäische Gerichtshof das Vorgänger-Abkommen gekippt hatte. Seit Juli 2023 gibt es mit dem EU-US Data Privacy Framework wieder eine Rechtsgrundlage für den Datentransfer.

Wer dir heute etwas anderes erzählt, um dir Matomo zu verkaufen, arbeitet mit einer Halbwahrheit. Die echten Argumente sind andere: eigene Daten, kein Banner, keine Stichproben – und die reichen auch.

Nein, wenn du bisher Google Analytics hattest, holen wir die Historie herüber. Dein Vorjahresvergleich fängt dann nicht bei null an.

Was nicht geht: Daten aus einer Zeit erfinden, in der gar nichts gemessen wurde. Wenn deine Website bisher ohne Statistik lief, beginnt die Zeitreihe am Tag der Einrichtung – ein weiterer Grund, es eher früher zu machen.

Ja. Matomo hängt nicht an WordPress – es braucht nur Webspace mit PHP und einer Datenbank. Bei statischen Seiten wie dieser hier wird der Zählcode direkt eingebunden, was sogar sauberer ist als über ein PluginEine Erweiterung, die WordPress eine Fähigkeit hinzufügt – Formulare, Shop, Backups. Jedes einzelne ist fremder Code auf deiner Website: Es will gepflegt werden und ist der häufigste Einbruchsweg..

Bei Baukästen wie Wix oder Jimdo kommt es darauf an, ob du eigenen Code einfügen darfst. Das schaue ich mir vorher an und sage dir, ob es geht.

Nach der Einweisung kannst du es lesen – das ist der Punkt der ganzen Einrichtung. Zwanzig Minuten für vier Zahlen, danach brauchst du mich dafür nicht.

Was bleibt, sind Updates: Matomo bekommt regelmäßig neue Fassungen. Die kannst du selbst einspielen oder in die laufende Betreuung geben – Pflicht ist das nicht.

Schauen wir zuerst, ob es bei dir überhaupt ohne Banner geht.

Schreib mir, wo deine Website liegt und was sonst noch eingebunden ist – Karten, Videos, Schriften, Zahlungsdienste. Ich sage dir, was davon Einwilligung braucht und was sich ausbauen lässt. Das kostet nichts und dauert eine Mail.

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