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Wie kann ich WordPress sichern?

WordPress selbst kann es nicht – ein Plugin schon, in zehn Minuten eingerichtet. Wichtiger als das Anlegen ist allerdings, wo die Sicherung liegt.

Zuletzt geprüft: 5 Minuten Lesezeit

Warum überhaupt

WordPress bringt keine eigene Sicherungsfunktion mit. Wer nichts einrichtet, hat nichts – und merkt das an dem Tag, an dem er es braucht.

Die vier Fälle, in denen es darauf ankommt:

  • Eine Aktualisierung geht schief und die Seite ist weiß.
  • Die Website wurde gehackt.
  • Der Server hat einen Ausfall.
  • Der Hoster stellt den Betrieb ein.

Viele Hoster sichern selbst – das ist gut und ersetzt eine eigene Sicherung nicht. Frag nach, wie weit diese Sicherungen zurückreichen und was ein Zurückspielen kostet. Beides überrascht regelmäßig.

Mit UpdraftPlus einrichten

UpdraftPlus ist das verbreitetste Sicherungs-Plugin für WordPress – über drei Millionen Installationen. Die Grundfassung ist kostenlos und reicht für die meisten.

Nach der Installation findest du es unter Einstellungen → UpdraftPlus Sicherungen.

Die Startseite von UpdraftPlus in der WordPress-Verwaltung mit den Reitern für Sicherung, Einstellungen und vorhandene Sicherungen
UpdraftPlus liegt unter Einstellungen → UpdraftPlus Sicherungen
Die Schaltfläche „Jetzt sichern" in UpdraftPlus, darunter der Hinweis auf die nächste geplante Sicherung
Ein Klick auf „Jetzt sichern" legt sofort eine an
Der Fortschrittsbalken einer laufenden Sicherung in UpdraftPlus mit Angabe des gerade gesicherten Bereichs
Während der BackupEine vollständige Sicherung aus Dateien UND Datenbank, die nicht auf demselben Server liegt. Ein Backup, das noch nie zurückgespielt wurde, ist eine Hoffnung, keine Sicherung.So sicherst du richtig läuft die Website ganz normal weiter

Der Punkt, an dem die meisten Sicherungen wertlos sind

Wichtig

Eine Sicherung, die auf demselben Server liegt, ist keine.

Bei einem Hack verschlüsselt oder löscht der Angreifer sie mit. Bei einem Serverausfall ist sie genauso weg wie die Website. Und wenn der Hoster den Betrieb einstellt, kommst du an beides nicht mehr heran.

Deshalb ist der Reiter Einstellungen in UpdraftPlus wichtiger als der Knopf „Jetzt sichern". Dort legst du ein externes Ziel fest – Google Drive, Dropbox, ein anderer Server per FTP. Das ist einmal Einrichtung und danach für immer erledigt.

Und stell dort gleich den Takt ein: Datenbank täglich, Dateien wöchentlich, und behalte die letzten vier bis sechs Stände. Die Datenbank ändert sich ständig, die Dateien selten.

Die Einstellungsseite von UpdraftPlus mit der Auswahl des Sicherungstakts und den Symbolen der externen Speicherziele wie Google Drive und Dropbox
Der wichtigste Reiter: Takt und externes Ziel

Einmal ausprobieren, bevor es ernst wird

Unter Bestehende Sicherungen stehen die vorhandenen Stände, jeweils mit einem Knopf zum Zurückspielen.

Tipp

Spiel eine Sicherung einmal testweise zurück – am besten auf einer Testinstallation, nicht auf der laufenden Website. Eine Sicherung, die nie zurückgespielt wurde, ist eine Vermutung. Der Tag, an dem du sie wirklich brauchst, ist der schlechteste Zeitpunkt, um festzustellen, dass sie unvollständig ist.

Lad dir außerdem einmal eine Sicherungsdatei auf den eigenen Rechner herunter und sieh hinein. Sind Datenbank und der Ordner wp-content darin? Dann passt es.

Die Liste vorhandener Sicherungen in UpdraftPlus mit Datum, den enthaltenen Bestandteilen und den Schaltflächen zum Wiederherstellen und Herunterladen
Jeder Stand lässt sich einzeln zurückspielen oder herunterladen

Wann sichern?

Automatisch nach dem oben genannten Takt – und zusätzlich von Hand vor jeder größeren Änderung: vor einem WordPress-Update, vor einem Themewechsel, vor der Installation eines Plugins, das tief eingreift.

Das dauert zwei Minuten und ist der Unterschied zwischen „ärgerlich" und „Wochenende weg".

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