Zum Inhalt springen
Termin vereinbaren (öffnet in einem neuen Fenster)

Was sind Permalinks?

Die dauerhafte Adresse einer Seite. „Dauerhaft" ist dabei wörtlich gemeint – und der Grund, warum man sie nicht einfach umstellt.

Zuletzt geprüft: 5 Minuten Lesezeit

Was ein Permalink ist

Das Wort setzt sich aus permanent und Hyperlink zusammen: die dauerhafte Adresse einer Seite, eines Beitrags oder einer Kategorie. Sie soll sich nicht mehr ändern.

Das Gegenteil ist die dynamische Adresse – etwas wie /index.php?p=427&cat=3. Technisch funktioniert das genauso, nur sieht ihr niemand an, was dahintersteckt: kein Besucher, keine Suchmaschine und du selbst auch nicht, wenn du sie in einem Jahr in einer Liste wiederfindest.

Wie eine gute Adresse aussieht

Vergleich:

gut:      /schnelle-kueche/nudelauflauf/
schlecht: /rezept_23424.php

Die erste sagt einem Menschen, was ihn erwartet – auch wenn sie vorgelesen wird, in einer E-Mail steht oder auf einem Zettel notiert ist. Die zweite sagt nichts.

Drei Regeln reichen aus:

  • Kleinbuchstaben und Bindestriche, keine Unterstriche und keine Umlaute.
  • Kurz halten. Zwei bis vier Wörter, nicht die ganze Überschrift.
  • Füllwörter weg. „der", „und", „für" tragen nichts.

Für Suchmaschinen ist die Adresse nur ein schwaches Signal – wichtiger ist, dass sie für Menschen lesbar ist. Das ist der bessere Grund, und er gilt unabhängig davon, wie Google sie gerade bewertet.

Wo man sie in WordPress einstellt

Unter Einstellungen → Permalinks. Dort stehen mehrere Vorgaben zur Auswahl, dazu ein Feld für eine eigene Struktur.

Bewährt hat sich /%postname%/ – nur der Titel des Beitrags. Wer die Kategorie mit in der Adresse haben will, nimmt /%category%/%postname%/.

Hinweis

Die Kategorie in der Adresse hat einen Haken: Wechselt ein Beitrag die Kategorie, ändert sich seine Adresse – und die alte läuft ins Leere. Wenn du deine Einteilung noch nicht sicher hast, ist /%postname%/ die ruhigere Wahl.

Von Datumsangaben – /%year%/%monthnum%/ – würde ich abraten. Ein überarbeiteter Artikel sieht dann trotzdem alt aus, und das kostet Klicks in den Suchergebnissen.

Die WordPress-Einstellungsseite „Permalinks" mit den Auswahlmöglichkeiten für die Adressstruktur und dem Feld für eine eigene Struktur
Einstellungen → PermalinkDie dauerhafte Adresse eines einzelnen Beitrags oder einer Seite. „Dauerhaft" ist dabei das Entscheidende: Wer sie später ändert, verliert jede aufgebaute Sichtbarkeit, wenn er nicht sauber weiterleitet.Ausführlich erklärt: hier wird die Adressstruktur festgelegt

Und wenn die Website schon läuft?

Wichtig

Die Permalink-Struktur auf einer bestehenden Website umzustellen ändert schlagartig jede einzelne Adresse. Jeder fremde Link, jedes Lesezeichen und jeder Eintrag bei Google zeigt danach ins Leere.

WordPress fängt einen Teil davon selbst ab, aber verlassen kann man sich darauf nicht – schon gar nicht bei einem Wechsel der Kategorie-Struktur.

Wenn es trotzdem sein muss, in dieser Reihenfolge:

  1. Vorher die alten Adressen sichern. In der Google Search Console unter „Seiten" exportieren – das ist die Liste, die zählt, denn das sind die Adressen, die Google kennt.
  2. Umstellen und Weiterleitungen einrichten – alt auf neu, jede einzeln. Ein Plugin wie „Redirection" nimmt einem das Sammeln ab.
  3. In den Wochen danach die Search Console auf 404-Fehler beobachten und nachtragen, was fehlt.
Tipp

Ist die Struktur nur unschön, aber funktionierend, lass sie in Ruhe. Der Gewinn einer hübscheren Adresse ist klein, das Risiko einer unvollständigen Weiterleitungsliste groß. Bei einem Umbau, bei dem ohnehin alles neu wird, ist der richtige Moment – sonst selten.

Anrufen Website prüfen Anfragen

Darstellung

Diese Einstellungen gelten nur auf diesem Gerät und werden lokal in deinem Browser gespeichert. Es wird nichts übertragen.

Farbschema
Schriftgröße
Lesbarkeit
Erklärung zur Barrierefreiheit