Was beeinflusst den Preis einer Website?
Angebote von 500 bis 50.000 Euro – für dasselbe Wort. Woran der Unterschied liegt.
Was kostet ein Mittagessen?
Die Angebote für eine Website reichen von dreistelligen bis in fünfstellige Beträge. Für Selbstständige, Vereine und kleine Betriebe ist das eine unbrauchbare Auskunft – und trotzdem ist sie ehrlich.
Frag jemanden, was ein Mittagessen kostet. Die richtige Antwort liegt zwischen einem Euro und mehreren hundert. Ein Hotdog aus der aufgewärmten Semmel ist ein Mittagessen. Ein Steak mit Vorspeise, Nachspeise und Weinbegleitung auch.
Genauso bei Websites. Die Frage „was kostet das" lässt sich erst beantworten, wenn klar ist, was auf dem Teller liegen soll.
Und derselbe Zusammenhang gilt: Was auffallend schnell und günstig geht, ist selten das, was man sich vorgestellt hatte. Was Zeit kostet, ist meistens durchdacht. Keine Regel ohne Ausnahme – aber ein brauchbarer erster Verdacht.
Woran sich Angebote unterscheiden
Fünf Posten machen fast den ganzen Unterschied aus. Wer sie kennt, kann zwei Angebote vergleichen, die auf den ersten Blick unvergleichbar sind:
- Wie viele Seiten? Fünf oder fünfzig – das ist der größte einzelne Hebel. Und „Website" sagt darüber nichts aus, siehe Website oder Webseite.
- Gestaltung: fertig oder eigens? Eine angepasste Vorlage ist ein Bruchteil dessen, was ein eigener Entwurf kostet. Beides ist legitim; nur sollte im Angebot stehen, welches von beidem gemeint ist.
- Wer schreibt die Texte? Der häufigste versteckte Posten. In vielen Angeboten ist „Textlieferung durch den Kunden" vorausgesetzt – und genau daran bleiben Projekte monatelang hängen.
- Wer macht die Bilder? Fotos aus einer Bilddatenbank, eigene Aufnahmen oder ein Fototermin sind drei sehr verschiedene Zahlen.
- Welche Funktionen? Ein Kontaktformular ist eine Stunde. Ein Shop, ein Buchungssystem, ein Mitgliederbereich oder Mehrsprachigkeit sind jeweils ein eigenes Projekt.
Was danach kommt
Der Preis, der in Angeboten steht, ist der für den Bau. Eine Website verursacht danach weiter Kosten, und die fehlen erstaunlich oft:
- Domain und Hosting – je nach Anbieter und Umfang ein paar Euro bis einige Dutzend im Monat. Siehe Den richtigen Webhosting-Anbieter finden.
- Aktualisierungen. Ein Redaktionssystem und seine Erweiterungen brauchen regelmäßige Pflege – nicht, weil jemand daran verdienen will, sondern weil veraltete Software der häufigste Weg ist, auf dem eine Seite übernommen wird.
- Inhaltliche Pflege. Preise ändern sich, Öffnungszeiten auch. Eine Website, die zwei Jahre unverändert steht, verliert an Platzierung – nicht weil Google Neues belohnt, sondern weil andere weitermachen.
Was kostet das im zweiten Jahr? Ein Angebot, das darauf keine Antwort hat, ist unvollständig – unabhängig davon, wie gut die erste Zahl aussieht.
Was das bei mir konkret heißt, steht unter Preise. Ein Gespräch ist trotzdem der schnellere Weg zu einer Zahl, die zu deinem Vorhaben passt – über Kontakt oder direkt zu einem Termin.
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Dieser Artikel beantwortet die Frage allgemein – deine ist vermutlich konkreter. Schreib mir kurz, worum es geht. Ich antworte selbst, meist am selben Tag, und es kostet nichts.
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