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Der Body und der Inhaltsbereich

Der eine ist Quelltext, der andere ist das, was man sieht. Beide meinen dasselbe – aus zwei Richtungen.

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Body oder Inhalt?

Wie schon bei Head und Header gibt es auch für den Hauptteil zwei Begriffe.

Der <body> ist der Quelltext – der unsichtbare Teil. Der Inhaltsbereich ist das, was daraus im Browser wird: Überschriften, Absätze, Bilder, Videos, Formulare, alles zum Ansehen und Anklicken.

Wenn also jemand vom Body deiner Seite spricht, meint diese Person mit großer Wahrscheinlichkeit den Code. Beim Inhalt geht es um das, was drin steht.

Das eine ergibt sich aus dem anderen: Ohne Inhalt kein Code, ohne Code kein Inhalt.

Im Hausvergleich ist der Body das Material aller Möbel und Dekorationen – die Oberflächen, die Stoffe, das Holz. Man denkt selten darüber nach, außer etwas ist kaputt oder schmutzig. Und auch hier ergibt sich das eine aus dem anderen: keine Möbel ohne Material, kein Material ohne Möbel.

Eine Beispiel-Webseite, bei der der gesamte mittlere Bereich blau umrandet ist: drei Textblöcke mit Überschriften und mehrere Bildplatzhalter
Der Inhaltsbereich – alles zwischen Kopf- und Fußbereich

Der <body>-Bereich im Quelltext

Jede HTML-Seite ist gleich aufgebaut. Der Head bereitet vor, der Body enthält alles Sichtbare:

<!DOCTYPE html>
<html lang="de">
<head>
    Titel der Seite, Angaben für Suchmaschinen,
    Verweise auf Gestaltungsdateien
</head>
<body>
    Kopfbereich, Navigation, Inhalt, Fußbereich –
    alles, was jemand zu sehen bekommt
</body>
</html>

Diese Struktur ist einzuhalten. Je Seite gibt es genau ein <html>, ein <head> und ein <body> – jeweils geöffnet und wieder geschlossen.

Was passiert, wenn nicht

Browser sind ausgesprochen nachsichtig: Sie reparieren fehlerhaftes HTML stillschweigend und zeigen die Seite trotzdem an. Deshalb merkt man den Fehler nicht – bis eine Erweiterung, ein Vorleseprogramm oder eine Suchmaschine die Seite anders repariert als der Browser. Dann sieht sie auf einmal woanders anders aus, und niemand weiß, warum.

Was bedeutet <!DOCTYPE html>?

Die erste Zeile jeder Seite. Sie sagt dem Browser: Das hier ist ein HTML-Dokument, interpretiere es nach den geltenden Regeln.

Das klingt nach einer Formalie, ist aber eine Weiche. Browser kennen zwei Betriebsarten:

  • Standardmodus – die Seite wird nach den heutigen Regeln dargestellt. Das ist der Fall, wenn <!DOCTYPE html> dasteht.
  • Quirks-Modus – der Browser tut so, als wäre es 1998, und ahmt die Fehler von damals nach. Das passiert, wenn die Zeile fehlt.

Im Quirks-Modus werden unter anderem Breiten und Innenabstände anders berechnet. Eine Seite, die im Entwurf richtig aussah, verschiebt sich dann – und in jedem Browser ein bisschen anders.

Kurz

Wenn eine selbst gebaute Seite in verschiedenen Browsern unterschiedlich aussieht, ist die erste Zeile die erste Stelle, an der man nachschaut. Sie muss ganz oben stehen – vor jedem Leerzeichen und jedem Kommentar.

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