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Aufbau einer Website

Eine Website ist wie ein Haus: Grundstück, Fundament, Zimmer, Möbel. Der Vergleich trägt weiter, als man zunächst denkt.

Zuletzt geprüft: 5 Minuten Lesezeit

Website oder Webseite – was denn nun?

Die beiden Wörter werden ständig durcheinandergeworfen, auch von Leuten, die davon leben. Dabei ist der Unterschied einfach:

  • Die Website ist der gesamte Auftritt – alles, was unter einer Adresse zu finden ist.
  • Eine Webseite ist eine einzelne Seite darin. Zum Beispiel die, die du gerade liest.

Im Englischen heißt die einzelne Seite page und der ganze Auftritt site. Im Deutschen klingen beide Wörter fast gleich, und darum entsteht das Durcheinander.

Praktisch wichtig wird das bei Angeboten. Wenn irgendwo „Website ab 490 Euro" steht, lohnt die Rückfrage, wie viele Seiten darin enthalten sind. Fünf Seiten und fünfundzwanzig Seiten sind sehr verschiedene Aufträge.

Der Vergleich: das Haus

Jede Webseite besteht aus verschiedenen Teilen. Manche sieht man, manche nicht. Um zu verstehen, warum es beides gibt, hilft ein Vergleich, der durch diese ganze Artikelreihe trägt: das Haus.

Die Website ist das Haus

Jeder weiß, wie ein Haus aufgebaut ist. Und eine Website ist erstaunlich ähnlich aufgebaut – deshalb funktioniert der Vergleich so gut.

Der Webhost ist das Grundstück

Damit dein Haus irgendwo stehen kann, brauchst du ein Grundstück. Deine Website braucht dasselbe: einen Webserver bei einem Anbieter. Und wie bei Grundstücken gibt es viele Anbieter, viele Lagen, sehr unterschiedliche Preise – und Nachbarn. Was dabei zählt, steht im Artikel Den richtigen Webhosting-Anbieter finden.

Die einzelne Webseite ist das Zimmer

Ein Haus hat mehrere Räume, jeder mit eigener Funktion. Manche sind immer da – WC, Flur, Küche –, andere optional: Arbeitszimmer, Hobbyraum.

Genauso bei einzelnen Webseiten. Manche müssen sein: Startseite, Impressum, Datenschutzerklärung. Andere sind eine Entscheidung: eine „Über uns"-Seite, ein Blog, ein Shop.

Die unsichtbaren Teile sind Leitungen und Dämmung

Damit ein Raum seine Funktion erfüllen kann, braucht er Dinge, die man nicht sieht: Steckdosen, Abflussrohre, Dämmung, Bodenaufbau. Bei einer Webseite sind das der Kopfbereich, die Meta-Angaben, CSS und JavaScript.

Jede Seite lädt eine bestimmte Gruppe davon im Hintergrund. Anderes wird nur dann geholt, wenn es gebraucht wird.

Die sichtbaren Teile sind Möbel und Dekoration

Jedes Zimmer wird eingerichtet. Manches gehört fest dazu – ein Waschbecken im Bad, ein Kühlschrank in der Küche. Auf einer Webseite entspricht das dem Kontaktformular auf der Kontaktseite oder dem Warenkorb im Shop.

Und dann gibt es die Dekoration: Bilder, Blumen, Farben. Auf einer Webseite sind das Schriftart und Schriftgröße, Bilder, Abstände, Überschriften – alles, was den Eindruck macht, ohne die Funktion zu ändern.

Wie es weitergeht

In den nächsten Artikeln gehen wir die Bereiche einzeln durch – vom Grundstück über das Fundament bis zu den einzelnen Räumen. Der Hausvergleich bleibt dabei durchgehend derselbe.

Reihenfolge

Von hier aus der Reihe nach: Webhosting-AnbieterDas FundamentDie GliederungHead und HeaderBody und InhaltDer Fußbereich.

Diese Reihe erklärt, woraus eine Website besteht. Die andere Frage – welche du überhaupt brauchst und wie viele Seiten das werden – steht unter Website-Aufbau: fünf Seitentypen nebeneinander, vom Onepager bis zur großen Website, jeder mit dem Aufbau zum Anschauen.

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