Cookie-Banner & Einwilligung
Das beste Cookie-Banner ist das, das du nicht brauchst.
Bevor ich dir eines einbaue, schaue ich nach, was sich weglassen lässt. Sehr oft bleibt danach so wenig übrig, dass gar kein Banner mehr nötig ist – und deine Seite wird nebenbei schneller.
- Zuerst ausbauen, dann erst ein Banner
- Ablehnen so leicht wie Zustimmen – sonst hält es nicht
- Keine Abmahnsicherheit versprochen, die kann niemand zusagen
- Keine Rechtsberatung – die Grenze steht auf dieser Seite
Die Frage davor
Wann brauchst du überhaupt eines?
Nicht wegen „Cookies" an sich. Ein Banner wird fällig, sobald etwas auf dem Gerät deines Besuchers gespeichert wird oder Daten an Dritte gehen, ohne dass es für den Betrieb der Seite nötig wäre.
Der Warenkorb in deinem Shop braucht keine Einwilligung – ohne ihn funktioniert der Shop nicht. Ein eingebettetes YouTube-Video braucht sie, weil dabei Daten nach Kalifornien gehen, bevor jemand auf Abspielen gedrückt hat.
Das heißt umgekehrt: Wer nichts davon einbindet, braucht auch kein Banner. Und genau dort fange ich an – nicht beim Plugin.
Der Satz, der die meisten überrascht
Ein Banner macht deine Seite nicht sicherer. Es holt nur die Erlaubnis für etwas ein, das du auch weglassen könntest – und verlangt dafür von jedem Besucher eine Entscheidung, bevor er liest, warum er gekommen ist.
Deshalb ist der günstigste und schnellste Weg fast immer: erst aufräumen, dann fragen. Was übrig bleibt, bekommt ein Banner, und das darf dann auch klein sein.
Zuerst ausbauen
Sechs Dinge, die fast jede Seite einbindet – und die auch anders gehen
Das ist die Liste, die ich bei einer Bestandsaufnahme durchgehe. Sie ist kein Geheimnis, und wenn du sie selbst abarbeitest, ist mir das recht.
Google Fonts
Der häufigste Fall überhaupt – und der ärgerlichste, weil er sich in zehn Minuten erledigt. Schriften werden auf deinen eigenen HostingDer gemietete Platz auf einem Server, auf dem die Dateien deiner Website liegen. Billiges Hosting ist die häufigste Ursache für langsame Seiten – und die einzige, an der kein noch so guter Text etwas ändert. gelegt, dann geht nichts mehr nach außen. Diese Website hier macht es genauso.
Google Maps
Eine eingebettete Karte lädt beim Seitenaufruf mit. Meist genügt ein Bild mit Adresse und einem Link, der die Karte im Handy öffnet – für den Besucher sogar bequemer.
YouTube und Vimeo
Videos werden erst geladen, wenn jemand auf Abspielen drückt. Bis dahin steht dort nur ein Vorschaubild. Das spart nebenbei ein bis zwei Megabyte Ladegewicht.
Besucherstatistik
Google Analytics braucht Einwilligung. <a href="/matomo-einrichten/">Matomo</a> auf deinem eigenen Server richtig eingestellt in aller Regel nicht – und misst dadurch alle statt nur die, die zustimmen.
Schriftsymbole und Bibliotheken
Font Awesome, jQuery und ähnliches werden oft von fremden Servern nachgeladen, ohne dass es jemand bemerkt. Auch das lässt sich lokal ablegen.
Was bleiben muss
Zahlungsdienste im Shop, Bewertungssiegel, Buchungssysteme, Werbepixel. Dafür ist ein Banner der richtige Weg – und dann soll es auch eines geben, das hält.
Und wenn doch eines her muss
Woran man ein Banner erkennt, das nicht hält
Die meisten eingebauten Banner erfüllen mindestens einen dieser Punkte nicht. Du kannst das selbst nachprüfen – auf deiner Seite und auf der deines Mitbewerbers.
So halten viele Banner nicht
Großer grüner Knopf „Alle akzeptieren", daneben ein blasser Link „Einstellungen". Ablehnen geht erst nach zwei weiteren Klicks – und im Hintergrund haben die Werkzeuge längst geladen.
- Ablehnen ist umständlicher als Zustimmen
- Es lädt schon, bevor jemand zugestimmt hat
- Die Zustimmung lässt sich später nicht zurücknehmen
- Voreingestellte Häkchen bei „Marketing"
So muss es aussehen
Zwei gleich große Knöpfe: „Ablehnen" und „Zustimmen". Nichts lädt, bevor entschieden wurde. Und im Fußbereich ein Link, über den man seine Entscheidung jederzeit wieder ändert.
- Ablehnen genauso leicht wie Zustimmen, auf derselben Ebene
- Nichts lädt vor der Entscheidung – auch nicht „kurz"
- Widerruf jederzeit möglich, ohne Suchen
- Nichts ist vorangehakt
Der Punkt, an dem fast alle scheitern
„Nichts lädt vor der Entscheidung." Viele Banner sehen richtig aus und blockieren trotzdem nichts – das Plugin zeigt das Fenster an, während die Werkzeuge im Hintergrund schon laufen. Das lässt sich in dreißig Sekunden prüfen, und genau das mache ich als Erstes, wenn du mir eine Seite schickst.
Nebenbei
Aufräumen macht die Seite schneller.
Das ist kein Zufall, sondern derselbe Vorgang von der anderen Seite betrachtet: Jede Einbindung von einem fremden Server ist eine zusätzliche Verbindung, die dein Besucher abwarten muss.
Schriften lokal, Karte als Bild, Video erst auf Klick – danach lädt eine typische Seite spürbar schneller, oft um ein bis zwei Megabyte leichter. Und weil Google die Ladezeit bewertet, zahlt es zusätzlich auf deine Sichtbarkeit ein.
Dazu kommt der Teil, den niemand misst: Ein Besucher, der nicht zuerst ein Fenster wegklicken muss, liest eher weiter. Jedes Banner kostet Aufmerksamkeit, bevor der erste Satz gelesen ist.
So läuft das ab
Erst nachsehen, dann ausbauen, dann fragen
In dieser Reihenfolge – sie ist der ganze Unterschied zu „PluginEine Erweiterung, die WordPress eine Fähigkeit hinzufügt – Formulare, Shop, Backups. Jedes einzelne ist fremder Code auf deiner Website: Es will gepflegt werden und ist der häufigste Einbruchsweg. installieren und hoffen".
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Nachsehen, was tatsächlich lädt
Nicht was im Plugin steht, sondern was der Browser wirklich abruft. Da tauchen regelmäßig Dinge auf, von denen niemand wusste – ein Schriftsymbol im Theme, ein Bewertungssiegel aus einer alten Aktion.
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Ausbauen, was ohne Einwilligung geht
Schriften lokal, Karte als Bild mit Link, Videos erst auf Klick, Statistik auf den eigenen Server. Nach diesem Schritt ist bei vielen Seiten die Liste leer.
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Entscheiden, ob überhaupt noch ein Banner nötig ist
Wenn nichts übrig bleibt, sind wir hier fertig – und du zahlst weniger, als du erwartet hast. Das ist öfter der Fall, als es sich für mich rechnet.
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Für den Rest ein Banner, das blockiert
Ablehnen und Zustimmen gleich groß, nichts lädt vorher, Widerruf im Fußbereich. Welches Plugin, entscheiden wir nach deinem System – bei WordPress oft Borlabs, bei statischen Seiten braucht es meist gar keines.
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Nachprüfen, ob es wirklich blockiert
Mit geschlossenem Banner die Netzwerkabrufe ansehen. Das ist der Schritt, den fast niemand macht – und genau dort fällt auf, wenn das Plugin nur so tut.
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Datenschutzerklärung an den Ist-Zustand anpassen
Eine Erklärung, die Dienste auflistet, die es nicht mehr gibt, ist genauso falsch wie eine, die welche verschweigt. Du bekommst den Text passend zu dem, was am Ende tatsächlich läuft.
Was das kostet
Einmal aufräumen – und danach ist Ruhe
Der Preis hängt daran, wie viel eingebunden ist. Wenig eingebunden heißt wenig Arbeit; das sage ich dir nach der Bestandsaufnahme, nicht danach.
Selbst nachsehen
Der Check zeigt dir unter anderem, ob Schriften von fremden Servern geladen werden.
kostenlos
Der ehrlichste Einstieg: Du siehst, wo du stehst, bevor du irgendetwas beauftragst.
- Läuft sofort im Browser, ohne Anmeldung
- Zeigt eingebundene Fremdserver
- Dazu Ladezeit, Mobilfähigkeit und HTTPS
- Keine E-Mail-Adresse nötig
Aufräumen und Banner
Bestandsaufnahme, Ausbau und – falls dann noch nötig – ein Banner, das tatsächlich blockiert.
einmalig
Zuerst ausbauen, was Einwilligung braucht – und erst für den Rest ein Banner.
- Bestandsaufnahme, was wirklich Daten sendet
- Schriften, Karten und Videos einwilligungsfrei umgebaut
- Banner nur für den Rest
- Nachgeprüft, dass vorher nichts lädt
- Datenschutzerklärung passend zum Ist-Zustand
Dazu die Statistik
Wenn du auch messen willst, ohne dafür fragen zu müssen – der häufigste Grund, warum überhaupt ein Banner nötig wäre.
einmalig
Besucherstatistik auf deinem eigenen Server – die Daten verlassen dein Haus nicht.
- Matomo auf deinem eigenen Webspace
- Ohne Cookie, mit gekürzter IP-Adresse
- Misst alle statt nur die Zustimmenden
- Alte Analytics-Daten übernommen
Alle Preise netto zzgl. 20 % USt. Kostenpflichtige Plugins laufen, wo möglich, über meine Agenturlizenz mit – gekündigt wird wie bei allen laufenden Leistungen, einen Monat zum Monatsletzten. Vollständige Umfänge stehen auf der Preisseite.
Häufige Fragen
Was mich dazu am häufigsten gefragt wird
Nur, wenn deine Seite etwas auf dem Gerät des Besuchers speichert oder Daten an Dritte sendet, ohne dass es für den Betrieb nötig wäre. Nicht wegen „CookieEin kleiner Eintrag, den eine Website im Browser hinterlegt, um dich beim nächsten Aufruf wiederzuerkennen. Technisch notwendige brauchen keine Einwilligung, alle anderen schon – und zwar bevor sie gesetzt werden.Banner richtig einrichten" an sich.
Eine schlichte Website ohne Karte, ohne Video, ohne Google Analytics und mit lokalen Schriften braucht keines. Diese Seite hier ist so eine – deshalb siehst du beim Aufrufen kein Fenster.
Borlabs ist ein gutes Plugin, und ich richte es auch ein. Nur löst ein Plugin die Aufgabe nicht von allein: Es muss konfiguriert werden, und vor allem muss es tatsächlich blockieren.
Der häufigste Befund bei bestehenden Installationen: Das Fenster erscheint, die Werkzeuge im Hintergrund laden trotzdem. Dann ist das Banner reine Zierde – und schlimmer als keines, weil es Sicherheit vortäuscht. Das prüfe ich in dreißig Sekunden nach.
Die große Abmahnwelle war 2022, ausgelöst durch ein Urteil des Landgerichts München. Sie ist abgeebbt, und ein Teil der damaligen Massenschreiben war selbst rechtsmissbräuchlich.
Trotzdem gehören Schriften lokal auf deinen Server – nicht wegen der AbmahnungEine kostenpflichtige Aufforderung, einen Rechtsverstoß zu unterlassen – bei Websites meist wegen Google Fonts, fehlendem Impressum oder fremden Bildern. Die Anwaltskosten trägt der Abgemahnte, auch ohne Gerichtsverfahren., sondern weil es zehn Minuten dauert, die Seite dadurch schneller wird und eine Datenübertragung wegfällt, die niemandem nützt. Ich verkaufe das nicht mit Angst, sondern weil es ohnehin besser ist.
Nein, und das sagt dir seriös auch niemand anders. Abmahnsicherheit ist kein Zustand, den man kaufen kann.
Was du bekommst: Es geht technisch nichts mehr raus, was nicht rausgehen soll. Es ist dokumentiert, was übrig bleibt. Und deine Datenschutzerklärung beschreibt den tatsächlichen Zustand statt eine Wunschvorstellung. Damit ist der weitaus größte Teil des Risikos weg – die rechtliche Bewertung bleibt bei deiner Anwältin.
Muss es nicht – es ist nicht verboten, seit Juli 2023 gibt es für den Datentransfer wieder eine Rechtsgrundlage. Es braucht aber Einwilligung, also ein Banner.
Und hier hängt beides zusammen: Wenn Analytics der einzige Grund für dein Banner ist, dann bringt der Wechsel auf Matomo gleich zwei Dinge – das Banner fällt weg, und du misst wieder alle Besucher statt nur die, die zustimmen.
Die Bestandsaufnahme eine halbe Stunde. Der Umbau hängt daran, was gefunden wird – bei einer normalen Website ein halber bis ganzer Tag.
Der längste Teil ist erfahrungsgemäß nicht die Technik, sondern die Entscheidung: Braucht ihr das eingebettete Video wirklich, oder tut ein Vorschaubild es auch? Diese Frage stelle ich, du beantwortest sie.
Schick mir die Adresse deiner Website.
Ich sehe nach, was tatsächlich geladen wird, und sage dir, wie viel davon sich ausbauen lässt. Wenn danach kein Banner mehr nötig ist, sage ich dir auch das – und dann kostet dich die Sache weniger als gedacht.