Warum Google-Fonts nicht die einzige und letzte Abmahn-Gefahr für Ihre Website ist

Mit Google-Fonts hat man ein praktisches AddOn, um Webseiten so zu gestalten, dass Schriftart, Schriftgröße und Zeichensätze so angepasst werden können, damit diese zum Unternehmen, Verein oder zum persönlichen Blog am besten passen.

Meist ohne notwendige Einstellungen oder Anpassungen sind Google Fonts sofort einsatzbereit und bei vielen Themes aktiv, ohne dass dies genauer bekannt ist. Ein Anwalt und seine Klientin haben diese Tatsache für über 10.000 Abmahnschreiben im August 2022 genutzt und so einen Aufschrei verursacht, den es bis dato in Österreich noch nicht gegeben hat. (siehe auch Abmahnung wegen Google Fonts? 3 Schritte um das zu vermeiden!)

Obwohl der Gedanke womöglich ein anderer als der erwähnte Datenschutz war (Es gilt die Unschuldsvermutung!), machten sich viele Webseiten-Betreiberinnen und -Betreiber plötzlich mehr Gedanken als zuvor über die technische und DSGVO-konforme Umsetzung der eigenen Website. Zwar wurde auch die DSGVO und deren Sinnhaftigkeit in so manchen Kommentaren in Frage gestellt, doch die Herausforderung ist und bleibt eine andere:

Wie kann man die eigene Website abmahnsicher gestalten?

Um diese Frage zu beantworten, muss man sich mit anderen Fragen beschäftigen. Nämlich der Frage “Welche Dinge kann man im Internet abmahnen?

Neben dem fehlenden oder ungültigen Impressum, fehlenden oder falsch konfigurierten Cookie-Bannern sind das nämlich noch weitere Parameter wie beispielsweise:

  • Veraltete CMS-Version
  • Veraltete CMS-Plugins
  • Fehlende Quellenangaben von Bildern oder Zitaten
  • Fehlende oder unzureichende Datenschutzerklärungen
  • Falsch konfigurierte Checkboxen bei Kontaktformularen, die das Kopplungsverbot der DSGVO ignorieren oder mißachten

Ein sehr großer Irrtum betrifft die Datenschutzerklärung, bei der man gerne auf kostenlose Generatoren (meist mit Backlink-Pflicht) zurückgreift. Doch davon rate ich persönlich dringend ab, da diese lediglich Textbausteine zur Verfügung stellen und nicht individuell auf Ihre Website angepasst sind. Wer das Kleingedruckte dieser kostenlosen Datenschutz-Generatoren Anbieter genauer liest, wird feststellen, dass diese keine Haftung oder Gewährleistung für die erzeugten Texte übernehmen. Ergo bleibt das Risiko wieder bei Dir als Betreiber der Website bestehen. 

Ganz anders ist das allerdings bei dem Anbieter IT-Rechtskanzlei München, die für Websites und Online-Shops spezialisiert sind. Bei Bedarf gibt es sogar einen eigenen Anwalt.

Um zur Frage zurückzukehren, wie man Websites abmahnsicher gestaltet, sollte man sich an Experten wenden, die ein grundsätzliches und technisches Verständnis für Datenschutz und IT mit sich bringen. 

Es ist in regelmäßigen Abständen (1x pro Quartal) zu prüfen, ob es notwendige Aktualisierungen für das eingesetzte CMS-System und installierte Plugin gibt. Diese sind deshalb aus DSGVO-Gründen relevant, weil durch solche Updates Schwachstellen behoben und Daten Ihrer Besucher besser geschützt werden. 

Für eingesetzte Bilder, Schriftarten oder andere Werke von Dritten sollte ein Quellenverzeichnis mindestens im Impressum hinterlegt werden. Manche Lizenz-Eigentümer verlangen sogar die unmittelbare Nennung der Quelle in der Nähe des Mediums. Hier sollte ebenfalls das Kleingedruckte gelesen und beachtet werden.

Kurzum: Mit einem regelmäßigen Service Ihrer Website senkst Du das Risiko unliebsamer Abmahnungen um ein Vielfaches, schützt die Daten Deiner Besucher und bietest eine sichere Website, auf die Suchmaschinen gerne referenzieren.

Profitiere von meinen Dienstleistungen und meiner Erfahrung um Deine Website sicher zu gestalten.
Für Fragen und weiteren Angeboten stehen ich Dir gerne zur Verfügung.

idigIT - Deine Irena