20 Fehler die Du bei deinem Blog vermeiden solltest

Ein Blog ist ein wunderbares Werkzeug, um Deine Gedanken und Ideen mit der Welt zu teilen. Manche bauen auf Ihrem Blog sogar Ihr eigenes Unternehmen auf, wie beispielsweise mein Blog. Es gibt jedoch einige Fehler, die viele Blogger, besonders Anfänger, immer wieder machen. 

Diese Fehler können dazu führen, dass Dein Blog weniger erfolgreich ist, als er es vielleicht sein könnte. In diesem Artikel möchte ich Dir die 20 häufigsten Fehler vorstellen und wie Du sie vermeiden kannst. Viel Spaß beim Lesen und Staunen.

Inhaltsverzeichnis

1. Unpassende oder schlechte Bilder verwenden

Man sagt immer wieder “Das Auge ißt mit”. Das trifft auf viele Lebensbereiche zu. Vor allem bei Blog sollten Medien gewählt werden, die zum Inhalt und zum Auftreten der Webseite bzw. des Blogs passen sollten. 

Dabei ist es sehr wichtig, dass Du nicht an der Qualität des Mediums sparst. Wenn Du unpassende oder schlechte Bilder verwendest, kann das dazu führen, dass Dein Blog sehr schnell unprofessionell und unglaubwürdig wirkt. Dadurch kommen Besucher maximal einmal und dann meist nie mehr wieder.

Stelle sicher, dass Du hochwertige Bilder einsetzt, die gut zu deinem Inhalt passen und das Interesse deiner Leser wecken. Komprimiere zusätzlich die Bilder durch Bildbearbeitungsprogramme oder durch Plugins um die Ladezeit zu erhöhen. 

Werbung und Affiliate-Links können eine gute Möglichkeit sein, um Geld mit Deinem Blog zu verdienen. Allerdings übertreiben manche Webseiten-Betreiber diese Möglichkeit, weshalb man beim Besuchen mit unzähligen Werbe-PopUps und gesponserten Beiträgen konfrontiert wird. 

Es ist sehr wichtig, dass du den Fokus Deines Blogs nicht verlierst und großen Wert auf Deine Inhalte und Deinen Gesamtauftritt legst. Versuche die Anzahl der Werbung und Affiliate-Links zu minimieren und dafür effektiver einzusetzen. Auf diese Weise wird man Deine Werbung hinnehmen und gegebenenfalls sogar nutzen (sprich anklicken).

3. Zu viel Text, der schwer zu lesen ist

Informationen sind immer gefragt. Allerdings müssen Informationen für den Leser aufbereitet werden. Schreibst Du in Deinem Blog nur Texte, um die Mindestzeichenanzahl zu erreichen, so wirst Du auf kurz oder lang keinen Erfolg haben.

Versuche bei Deinen Texten einen roten Faden zu verwenden, der sich von Gliederungen, Überschriften, Absätzen bis hin zu externen Links durchzieht. Wenn es Dir selbst Spaß macht, Deinen eigenen Blogartikel zu lesen, dann bist Du auf dem richtigen Weg.

4. Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik

Fehlerhafte Rechtschreibung und Grammatik können ein großes Problem darstellen. Nicht nur für Blogger, sondern für jeden, der eine Webseite betreibt. Aus diesem Grund empfehle ich Dir, Deine Beiträge in einem Programm zu verfassen, das Deine Rechtschreibung und Grammatik überprüft. 

Nichts schreckt Leserinnen und Leser mehr ab als Rechtschreibfehler. Je häufiger diese in einem Artikel auftreten, desto unprofessioneller wirst Du wirken und weniger Besucher künftig erreichen. 

Es empfiehlt sich übrigens, die eigenen Inhalte grundsätzlich von Zeit zu Zeit nochmals gegenzulesen. Manchmal findet man nicht nur Rechtschreibfehler sondern auch ganz andere Punkte wie:

5. Schlechte Lesbarkeit durch zu wenig Absätze oder Schriftgrößen

Die Lesbarkeit Deines Blogs ist von größter Wichtigkeit, um die Aufmerksamkeit Deiner Leser zu halten und sie dazu zu bringen, weiterzulesen. Eine Möglichkeit, die Lesbarkeit zu verbessern, ist, durch den Einsatz von Absätzen und Unterüberschriften für Struktur und Orientierung zu sorgen. 

Wenn Du zu viele oder auch zu wenige Absätze oder zu kleine Schriftgrößen verwendest, kann das dazu führen, dass Dein Blog schwer zu lesen ist und Deine Leser verloren gehen. 

6. Keine Suchmaschinenoptimierung durchführen

Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist – neben dem eigentlichen Inhalt – ein wichtiger Faktor bei der Gestaltung eines erfolgreichen Blogs. Es hilft dabei, Deinen Blog in den Suchmaschinen besser zu positionieren und mehr Traffic zu generieren. Es gibt viele Möglichkeiten, um SEO zu fördern, wie zum Beispiel das Verwenden von relevanten Schlüsselwörtern, die Verwendung von Meta-Titeln und -Beschreibungen und die Verlinkung zu anderen Webseiten. 

Ignorierst Du das Thema SEO, wird es schwieriger sein, Deinen Blog in den Suchmaschinen zu finden und Du wirst kaum Besucher auf Deinem Blog finden. 

7. Keine Meta-Titel und -Beschreibungen verwenden

Die Grundlage von SEO ist die Verwendung von Meta-Titel und -beschreibungen. Sie erscheinen in den Suchergebnissen der Suchmaschine und geben Deinen Lesern eine Vorstellung davon, was sie auf Deiner Webseite erwartet. 

Es ist wichtig, dass Du Meta-Titel und -Beschreibungen verwendest, die kurz und prägnant sind und die wichtigsten Informationen über Deinen Blog enthalten. Möchtest Du mehr über dieses Thema erfahren, so kontaktiere mich doch ganz einfach.

8. Keine interne Verlinkung oder Verlinkung zu anderen Webseiten

Neben SEO sind interne Verlinkung und Verlinkung zu anderen Webseiten wichtige Elemente für einen erfolgreichen Blog. Interne und externe Verlinkungen sind für Suchmaschinen ein Faktor, der Inhalte mit Mehrwert kennzeichnet. Sprich der Artikel und der Inhalt setzen sich mit Themen auseinander, die auf anderen Stellen erwähnt oder weiter behandelt werden.

Versuche Deine Beiträge durch interne und externe Verlinkungen zu unterstützen. Setze dieses Feature jedoch mit Bedacht ein und verlinke nur relevante Wörter.

9. Keine Calls-to-Action oder Handlungsaufforderungen für den Leser

Das mag etwas komisch klingen, doch damit haben viele Webseiten ein Thema. Es werden Inhalte aufwändig erstellt und beworben, doch nach all diesem Aufwand weiß der Besucher nach dem Lesen nicht, was er nun tun soll. 

Es wird keine Aktion angeboten, die man nun als Leser tun könnte, wie z.B. “Melde Dich zu meinem Newsletter an, um informiert zu bleiben” oder “Wechsle auf meinen Onlineshop, um meine Produkte zu entdecken”. Dadurch verschenkst Du viel Potential.
Wenn Du also Beiträge schreibst und einen Blog betreibst, dann setze am Ende einen Call-to-action, der den Leser zu einem Stammleser oder noch besser zu einem Kunden macht. Dadurch kannst Du nicht nur Deine Leser behalten, sondern sogar ein Einkommen erwirtschaften. Versuch es doch mal.

10. Keine regelmäßige Aktualisierung des Blogs

Wer sich länger im Internet und auf Blogs oder fachspezifischen Webseiten befindet, wird früher oder später feststellen, dass das Internet bereits ein großer Friedhof ist. Viele Webseiten, insbesondere Blogs, sind seit Monaten oder Jahren tot. 

Wer keine regelmäßige Aktualisierung seines Blogs vornimmt, wird durch Suchmaschinen und Besucher abgestraft und an Sichtbarkeit verlieren. Ich empfehle Dir einen fixen Zeitplan wie beispielsweise einen Beitrag im Monat oder einen Beitrag alle 14 Tage. 

So wird Deine Webseite gefüttert, am Leben gehalten und neue Besucher gewinnen.

11. Keine klare Blog-Nische oder -Thematik

Wenn Du keine klare Nische oder Thematik hast, die Du mit Deiner Webseite abdeckst, wird es schwierig sein, die Aufmerksamkeit Deiner Leser zu gewinnen und sie zu halten. Sie werden nicht wissen, was sie von Deinem Blog erwarten können und werden wahrscheinlich zu einem Blog mit klarem Fokus wechseln. 

Wenn Du also auf Fotos spezialisiert bist und in Deinem Blog darüber schreibst, dann vergiss Themen wie “Die besten Fahrräder für Deinen Winterurlaub”. Möchtest Du darüber ebenfalls schreiben, dann mach einen neuen Blog.

12. Keine individuelle Note oder Persönlichkeit im Blog

In Zeiten von AI ist es wichtiger denn je, dass Dein Blog mit Deiner Persönlichkeit überzeugt. Jeder Mensch hat eine eigene Art, sich auszudrücken und zu schreiben. Diese Art schätzen in der Regel die Stammbesucher Deiner Webseite. 

Wenn Du also der Meinung bist, dass Du Deine Texte künftig von jemand anderem schreiben lässt oder Texte einfach nur kopierst, dann wirst Du relativ schnell merken, dass Dein Blog nichts besonderes ist und Besucher werden sich fern halten. Mein Tipp für Dich: Schreibe alles in eigenen Worten. Auch wenn Du den Inhalt an sich nicht selbst “erfunden” hast. So wird Dein Blog von Dir persönlich erzählt und erreicht mehr als Du denkst.

Soziale Medien sind nach wie vor ein Hype. Es wechseln zwar von Jahr zu Jahr die jeweiligen Anbieter samt Plattformen, doch der Grundgedanke ist stets derselbe: Sich sichtbar machen und in den Mittelpunkt stellen.

Welchen Erfolg soziale Medien haben können, sieht man sehr gut an so manchen Influencern, die mit Werbeverträgen und Sponsoren gefüttert werden. Soweit muss es bei Deinem Blog nicht kommen, allerdings tut Aufmerksam auch Dir gut.

Gestalte also Banner, poste sie in den sozialen Netzwerken, die zu Dir und zu Deinem Blog passen und rühre etwas die Werbetrommel. So erreichst Du schnell neue Leser und in weiterer Folge Kunden.

14. Keine Möglichkeit zum Abonnieren des Blogs

Menschen sind Gewohnheitstiere und Goldfische zugleich. Wenn uns etwas gefällt, dann wollen wir das immer wieder haben. Überzeugt also Dein Blog, dann sind Dir Besucher gewiss. Doch Goldfische sind auch sehr vergesslich. Kommt eine andere Ablenkung, in welcher Form auch immer, dann kann Dein Blog schnell in Vergessenheit geraten.

Füge eine Option zum Abonnieren Deines Blogs hinzu. So bekommen ehemalige Besucher eine Erinnerung an Deinen Blog, wenn Du neue Beiträge veröffentlichst. Praktisch, oder?

15. Keine mobile Optimierung für Smartphones und Tablets

Spätestens im Bus, in der Straßenbahn oder im Wartezimmer eines Arztes wird Dir auffallen, dass nahezu jeder Mensch über sein Smartphone online ist. Dadurch kann man Langeweile und Wartezeiten gut überbrücken.

Wie wäre es, wenn Dein Blog so eine Überbrückung für so manche Menschen wäre? Klingt gut? Dann sorge dafür, dass Deine Website für mobile Ansichten optimiert ist. Ich helfe Dir übrigens gerne dabei.

16. Keine Sicherheitsmaßnahmen wie SSL-Verschlüsselung

Datenschutz gehört im Internet mittlerweile zum A & O. Viele Browser lassen unsichere Webseiten gar nicht mehr zu und vermitteln dem Besucher durch eine unschöne Fehlermeldung, dass es hier nichts zu sehen gibt. 

Das muss nicht sein. Manche SSL-Zertifikate sind gratis und schnell installiert. Dadurch wird Deine Webseite und Dein Blog sicher und kann jederzeit problemlos aufgerufen werden.

17. Keine Benutzerfreundlichkeit durch lange Ladezeiten oder unübersichtliches Design

Ein großer Punkt, den sich vor allem Unternehmen widmen, ist das Design einer Webseite und dessen Ladezeiten. Wenn Besucher sich nicht zurechtfinden, Buttons oder Hinweistexte im Weg sind oder gar nicht gelesen werden können, dann wird die Webseite meistens schneller geschlossen als geöffnet. 

Das trifft ebenso dann zu, wenn Bilder, Fonts oder Videos ewig benötigen, damit sie angezeigt werden. Optimiere also Deinen Blog auf Bedienung und Ladegeschwindigkeit, wenn Du Deine Besucher halten und steigern möchtest.

18. Keine Integration von Analysetools

Google Analytics ist zwar in der EU nicht mehr so gerne gesehen, dafür gibt es jedoch andere Tools, die Dich über Deine Besucher, die Verweildauer auf Deinen Seiten und über jede Menge anderer Daten aufklären.

Es klingt am Anfang etwas abstrakt, warum man sich mit so etwas beschäftigen sollte, jedoch wirst Du nur durch solche Tools erkennen, was Deine Besucher gerne lesen und was nicht. 

19. Falsche Verwendung von Überschriften

Ganz oben habe ich SEO und Gliederungen bereits erwähnt. Doch ein Topfehler, den viele Blogger machen, ist, dass sie eine Überschrift nach dem Design auswählen, anstatt nach der Funktion. Die Überschrift h4 ist zum Beispiel kleiner und passt besser als eine h3 Überschrift. Kommt Dir das bekannt vor?

Die Überschriftenstruktur muss jedoch durchgängig sein. Sprich eine einzige h1 Überschrift, beliebige h2 Überschriften, gefolgt von h3 Überschriften und dann h4 Überschriften. Fehlen Überschriften dazwischen, so ist die Struktur fehlerhaft und das kann Dir SEO-Sichtbarkeit kosten.

20. Keine Klärung von Rechten an verwendeten Bildern oder Inhalten

Oje oje… die Verwendung von Bildern oder Inhalten ohne gültige Lizenz oder korrekte Verlinkung kann schnell viel Geld kosten. Stelle stets sicher, dass Du Dich umfassend über fremde Inhalte und Bilder und deren Lizenzbestimmungen informierst, bevor Du diese auf Deiner Webseite und Deinem Blog einsetzt.

Ich rate Dir aus persönlicher Erfahrung von Plattformen ab, die keine eindeutigen Lizenzbestimmungen veröffentlicht haben. Hier ist die Abmahngefahr extrem hoch. Briefe von Anwälten mit EUR 500,- Forderung und mehr sind da keine Seltenheit.

Fazit

Ich hoffe Dir hat meine kleine Auflistung und Erklärung weitergeholfen. Mit diesen Tipps wirst Du Deinen Blog besser positionieren und unnötige Kosten und Nerven sparen. Empfehle meinen Blog doch einfach weiter und hinterlasse mir eine Google-Bewertung.

Bis zum nächsten Artikel

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